Wenn der US-Dollar um 10% fällt… Wird Bitcoin erneut eine „Bullenmarkt“ erleben?

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Die lockere Haltung der Federal Reserve könnte den US-Dollar um bis zu 10 % fallen lassen… Signal für eine stärkere Bitcoin-Entwicklung?

Globale Vermögensverwaltungsfirma State Street warnt davor, dass der US-Dollar in diesem Jahr um bis zu 10 % fallen könnte, falls die Federal Reserve früher als erwartet die Zinssätze senkt. Analysen deuten darauf hin, dass ein schwächerer Dollar erneut Auftrieb für den Markt digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin geben könnte.

Laut Lee Ferridge, Währungsexperte bei State Street, der kürzlich auf einer Konferenz in Miami sprach, könnte eine weitere expansive Geldpolitik der Fed den Dollar noch schwächer machen als derzeit. Ferridge sieht zwei Zinssenkungen in diesem Jahr als “Basisszenario”, betont aber auch, dass “drei Zinssenkungen ebenfalls im Bereich des Möglichen” sind.

Derzeit liegt der Leitzins der Fed zwischen 3,50 % und 3,75 %. Der Markt preist bereits zwei Zinssenkungen ab Juni dieses Jahres ein. Sollte jedoch Präsident Trump den nächsten Fed-Chef Kevin Waugh bestätigen lassen, könnte die Wahrscheinlichkeit für eine schnellere Zinssenkung steigen. Waugh gilt als ein eher marktfreundlicher, radikaler Lockerungspolitiker.

Schwacher Dollar – Chance für Bitcoin

Ein fallender Dollarwert schafft traditionell ein günstiges Umfeld für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin. Die allgemein akzeptierte Analyse im Kryptowährungsmarkt besagt, dass zwischen dem US-Dollar-Index und dem Bitcoin-Preis eine “inverse Korrelation” besteht. Das bedeutet, wenn der Dollar schwächer wird, tendieren Investoren dazu, digitale Vermögenswerte als Alternative zu Fiat-Währungen zu betrachten.

Laut Bloomberg erreichte der Dollar-Index kürzlich ein Vierjahrestief. State Street erklärt, dass eine Verringerung der Zinsdifferenz die Nachfrage nach Währungssicherung im Ausland erhöhen könnte, was den Druck auf den Dollar verstärkt. Dies ist auch förderlich für eine steigende Nachfrage nach Bitcoin.

Dieses Muster wurde in der Vergangenheit mehrfach bestätigt. Wenn der Dollar schwächer wird, wird die globale Liquidität gefördert, was zu Kapitalflüssen in Risikoanlagen führt und den Aufwärtsdruck auf Bitcoin erhöht.

Korrelation besteht, ist aber nicht einfach direkt

Allerdings bedeutet ein schwächerer Dollar nicht automatisch, dass Bitcoin steigt. Grayscale hat kürzlich in einem Bericht bewertet, dass Bitcoin eher als “Wachstumsanlage” denn als “digitales Gold” betrachtet werden sollte, und analysiert, dass kurzfristig eine Abweichung von der Dollar-Korrelation möglich ist.

Zudem beeinflussen Faktoren wie Gewinnmitnahmen, Risikobereitschaft der Investoren und Erwartungen an die Geldpolitik, dass Bitcoin auch bei fallendem Dollar zeitweise gleichzeitig schwächer werden kann. Daher ist Vorsicht geboten.

Ob die kommende Sitzung des Federal Open Market Committee im Juni eine erste Zinssenkung beschließen wird und ob Trump-Wahlkandidat Waugh die Fed leiten wird, sind entscheidende Variablen für die zukünftige Richtung von Bitcoin und dem Gesamtmarkt.

💡 “Wenn der Dollar schwankt, womit schützt du dein Portfolio?”

Mit den Signalen der Federal Reserve für eine lockere Geldpolitik wächst die Erwartung eines Dollar-Verfalls. Das bedeutet, dass auch der Markt für Bitcoin und digitale Vermögenswerte vor einem bedeutenden Wendepunkt steht. Doch allein auf eine Nachricht zu setzen, reicht im praktischen Handel nicht aus.

Was, wenn man die Aufwärtsbewegung bei Risikoanlagen, die Zinsänderungen nach der FOMC-Sitzung und die On-Chain-Stimmung in eine praktische Anlagestrategie integriert?

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