Die von Citadel Securities unterstützte Krypto-Börse EDX Markets hat vor Kurzem einen Antrag auf die Errichtung einer staatlich zugelassenen Treuhandbank bei der US-Börsenaufsicht OCC eingereicht. Dies zeigt, dass die Branche der digitalen Vermögenswerte unter einer relativ offenen Regulierungspolitik der Regierung Trump aktiv nach einer Integration in das traditionelle Finanzsystem strebt. Wenn der Antrag genehmigt wird, kann EDX rechtmäßig Dienstleistungen zur Verwahrung von Vermögenswerten, zur Vermögensverwaltung und zum Eigenhandel anbieten und dabei zugleich die bestehenden Order-Matching-Geschäfte aufrechterhalten.
Mehrere Anbieter buhlen um OCC-Lizenzen für staatlich zugelassene Treuhandbanken
Angesichts der Vorbildwirkung der Regierung Trump zeichnet sich in den USA bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte ein offenerer Trend ab, der eine Gelegenheit für Krypto-Unternehmen schafft, in ein ordentliches Finanzsystem einzutreten. Letztes Dezember erhielten fünf Krypto-Unternehmen, darunter Circle und Ripple, bereits eine bedingte Genehmigung für eine OCC-Lizenz als staatlich zugelassene Treuhandbank. Dies zeigt, dass Aufsichtsbehörden Schritt für Schritt einen Rahmen aufbauen, damit sich konforme Plattformen mit Standards betreiben können, die denen traditioneller Finanzinstitute ähnlich sind. Diese politische Richtungsänderung senkt die regulatorische Rechtsunsicherheit der Branche und veranlasst zudem mehr großes Kapital, die Machbarkeit des Eintritts in den Kryptomarkt und dessen strategischen Wert erneut zu bewerten.
(Circle und Ripple erhalten OCC-Lizenzen für staatlich zugelassene Treuhandbanken)
EDX adressiert systemische Risiken durch vertikale Integration
Traditionelle Finanzmärkte trennen die Aufgaben von Broker, Börse und Verwahrstellen streng, um Marktgerechtigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings ist im digitalen-Asset-Markt derzeit allgemein das Phänomen der „vertikalen Integration“ verbreitet: Oft hält eine einzelne Einheit gleichzeitig die Funktionen für Handel und Verwahrung. In seinen Unterlagen weist EDX objektiv darauf hin, dass dieses Modell potenziell zu Interessenkonflikten führen kann und eher zu einem Single Point of Failure wird, der „systemische Risiken“ auslöst. Durch die Verlagerung des Verwahrungsgeschäfts in eine Treuhandbank-Struktur, die unter OCC-Aufsicht steht, können Kunden einen umfassenderen Schutz erhalten.
Aufstellung und Wettbewerbsvorteile traditionellen Finanzkapitals
EDX ist ein Unternehmen, das von großen Wall-Street-Firmen wie Citadel Securities, Fidelity und Schwab unterstützt wird. Seit seiner Gründung ist die zentrale Positionierung von EDX Markets die, traditionelle Finanzakteure zu bedienen, die sich für digitale Vermögenswerte interessieren. EDX ist anders als Krypto-Börsen: Es handelt sich um eine „nicht-verwahrende“ Börse, die keine Kundengelder hält, sondern einen Markt bereitstellt, auf dem Menschen Kryptowährungen kaufen und verkaufen können.
(Kommt ein schwarzes Schiff! Wall-Street-Giganten Citadel, Fidelity und Schwab unterstützen die Börse EDX; diese Woche offiziell live gegangen)
Der CEO Tony Acuña-Rohter erwartet, dass der nächste Wachstumsschub im Kryptomarkt von großen Banken kommen wird. Der Erwerb einer OCC-Sonderlizenz wird EDX in eine höhere Compliance-Ebene versetzen und damit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn es große institutionelle Kunden bedient. Dies wird den Prozess der vollständigen Institutionalisierung des Marktes für digitale Vermögenswerte weiter vorantreiben.
Dieser Artikel Der von Citadel unterstützte Krypto-Handelsplatz EDX beantragt eine Treuhandbanklizenz erschien zum ersten Mal auf Kettennews ABMedia.