Der Abgeordnete stellt erneut den Bitcoin- und den Plan zur Stabilcoin-Reservenstrategie vor! Yang Chin-lung: Derzeit bleibt die Haltung unverändert, aber Zeit und Umstände werden sich ändern

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Mitglieder des Legislativ-Yuan schlagen vor, Bitcoin und andere Kryptowährungen in die Devisenreserven aufzunehmen. Der Vorsitzende Yang Chin-Lung ist zurückhaltend, sagt aber, „Zeit und Raum würden sich verändern“. Taiwan hält zwar beschlagnahmte Bitcoin im Wert von rund 18 Millionen US-Dollar, aber angesichts des Risikos hoher Volatilität ist es kurzfristig möglicherweise nicht als strategische Reserve umsetzbar.

Abgeordnete bringen erneut zur Sprache, Bitcoin und Stablecoins in Taiwans Devisenreserven aufzunehmen

Abgeordneter Ko Ju-Chun stellte gestern in einer Anhörung den Chef der Zentralbank von Taiwan, Yang Chin-Lung, erneut die Frage, ob Bitcoin ([$BTC]) und Stablecoins zu einer kleinen Portion der Devisenreserven von Taiwan gemacht werden können.

Er ist der Ansicht, dass Taiwan sich in einer besonderen geopolitischen Lage befinde und in Zukunft mit extremen Situationen wie einer Seeblockade oder einer umfassenden Invasion konfrontiert sein könnte. In solchen Szenarien hätten Bitcoin im Vergleich zu traditionellen US-Dollar und Gold Merkmale, die vollständig zugänglich, souverän unabhängig und auszahlbar sind.

Unter Berücksichtigung, dass die Zentralbank Bedenken hinsichtlich der Preisvolatilität von Bitcoin sowie hinsichtlich des Liquiditätsrisikos haben könnte, empfiehlt Ko Ju-Chun weiter, dass die Regierung zunächst mit Stablecoins beginnen kann, die im Preis vergleichsweise stabil sind und eine höhere Liquidität aufweisen, und führt aus, dass diese Vorteile wie eine bequeme grenzüberschreitende Zirkulation, eine schnelle Übertragungsrate sowie die Möglichkeit bieten, in einer digitalen Umgebung sofort zu funktionieren.

Ko Ju-Chun argumentiert, die Regierung solle aus dem Blickwinkel der Risikostreuung ansetzen und die Durchführbarkeit, Stablecoins als ein kleines Werkzeug für strategische Reserven einzusetzen, sorgfältig abwägen, um dadurch innovative Denkansätze zur Bewältigung zukünftiger Risiken aufzubauen.

Quelle des Bildes: Ko Ju-Chun Threads Abgeordneter Ko Ju-Chun bringt erneut zur Sprache, Bitcoin und Stablecoins in Taiwans Devisenreserven aufzunehmen

Yang Chin-Lung: Derzeit unveränderte Haltung, aber Zeit und Raum werden sich verändern

Angesichts von Kos Vorschlag antwortete Zentralbankchef Yang Chin-Lung in der Anhörung, dass die Zentralbank Bitcoin und Stablecoins gemeinsam in Betracht ziehen werde. Hinsichtlich der Haltung, beide als strategische Reserve für Devisenreserven in einem kleinen Anteil zu verwenden, habe sich bislang jedoch nichts geändert.

Das Fazit des Berichts der Zentralbank aus dem vergangenen Jahr war, dass Bitcoin derzeit nicht als Reservenwertanlage der Zentralbank von Taiwan geeignet sei. Selbst wenn es potenzielle Vorteile wie Mitnehmbarkeit in Kriegsszenarien gebe, bestünden weiterhin Bedenken wegen starker Preisvolatilität, Liquiditätsrisiken, Risiken in Bezug auf IT-Sicherheit und Verwahrung sowie einer noch nicht ausgereiften Regulierungsstruktur.

Obwohl Yang Chin-Lung an der bisherigen Position festhält, ergänzt er auch, dass „Zeit und Raum sich verändern werden“. Wenn sich die Lage ändert, müsse die Zentralbank notwendige Anpassungen vornehmen.

Allein anhand des Kontextes des Anhörungsteils lässt sich erkennen, dass diese Wortwahl eher darauf abzielt, eine vorsichtige Position mit offener Anpassung beizubehalten; die Zentralbank hat im aktuellen Stadium weiterhin eine sehr geringe Bereitschaft, Kryptowährungen für Reserven zu kaufen.

Die Zentralbank legt die Bewertungsrichtung für Stablecoins als Zahlungsmittel fest

Bei der Diskussion über Stablecoins hatte die Zentralbank im vergangenen Jahr ebenfalls bereits einen Bericht vorgelegt. Darin werden Stablecoins nach der Art der hinterlegenden Vermögenswerte in drei große Typen eingeteilt: „mit hochwertigen Vermögenswerten besicherte“, „mit Krypto-Vermögenswerten besicherte“ sowie „unbesicherte algorithmische“ Stablecoins.

Die Zentralbank definiert Stablecoins als „digitale Weiterentwicklung eines im Wesentlichen ähnlichen Wertaufbewahrungs- und Zahlungsmediums wie die bestehenden elektronischen Zahlungssysteme“ und ist der Ansicht, dass die Nachfrage nach Kryptowährungen in neuem Taiwan-Dollar-Kursen derzeit noch gering ist. Die Emission von Stablecoins habe daher nur begrenzte Auswirkungen auf das inländische Zahlungssystem und die Geldmenge. Wenn Stablecoins in neuem Taiwan-Dollar zugelassen würden, sollen diese gemäß den Anforderungen der Anbieter elektronischer Zahlungen vergleichbar behandelt werden und Rücklagen bzw. Reserven in Form von Einlagen bereitgestellt werden.

  • **Zugehöriger Bericht:**Zentralbank analysiert Stablecoins: Eine Grafik zum Vergleich von EasyCard, Stablecoins – stellt die These der Geldwertaufladekarte von Qu Bo richtig?

Weltweit sind die Zentralbanken zurückhaltend; Ko Ju-Chun empfiehlt, dass es kurzfristig wohl schwer umzusetzen sein dürfte

In dem Bericht aus dem vergangenen Jahr heißt es auch, dass weltweit 93% der Zentralbanken keine Absicht haben, digitale Vermögenswerte zu halten. Dazu gehören internationale Institutionen wie die Europäische Zentralbank und das US Federal Reserve System, die alle eine zurückhaltende Haltung gegenüber dem Halten von Bitcoin als Reserve einnehmen.

Die Mehrzahl der Meinungen ist der Auffassung, dass Bitcoin keinen inhärenten Wert besitzt und in der aktuellen Phase die Rolle von Reserven der Zentralbank nicht erfüllen kann.

Taiwan hat derzeit aufgrund von strafrechtlichen Ermittlungen und Beschlagnahmungen bereits 210,45 Bitcoins angesammelt, mit einer gesamten Marktbewertung von etwa 18 Millionen US-Dollar. Obwohl Taiwan dadurch zu den globalen Top-10 der staatlichen Bitcoin-Halter aufrückt, stammen diese Vermögenswerte vollständig aus der Beschlagnahme im Rahmen von Finanzkriminalität und illegalen Fällen.

Das Justizministerium hat bislang noch nicht bekannt gegeben, ob die beschlagnahmten Bitcoins umgewandelt oder behalten werden sollen, und es wurden auch noch keine Pläne festgelegt, diese in die nationalen strategischen Reserven aufzunehmen.

Angesichts fehlender realer Präzedenzfälle international und der klar zurückhaltenden Haltung der Zentralbank von Taiwan ist der Vorschlag der Abgeordneten, Bitcoin oder Stablecoins in die offiziellen Devisenreserven aufzunehmen, kurzfristig wahrscheinlich kaum umsetzbar. Und dass „Zeit und Raum sich verändern“, ist lediglich eine vorsichtige Formulierung, die eine offene Anpassung signalisiert.

Der Traum von strategischen Reserven aus Taiwans Bitcoin und Stablecoins muss letztlich auf das Wesen der Devisenreserven, die Kernaufgaben der Zentralbank und die Passung zu internationalen Fällen zurückgeführt werden: Man sieht, ob es am Ende ein „Bonuspunkt“ für das nationale Finanzsystem wird oder als missverstandene technologische Erzählung endet?

  • **Zugehörige Diskussion:**Ko Ju-Chun bringt erneut die strategische Reserve für Bitcoin vor! Die Zentralbank sagt zu, den Bericht zu evaluieren – aber braucht Taiwan wirklich Reserven?
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