USA plant Verbot auf Stablecoin-Renditen, CLARITY Act reshape die Grenzen des Kryptogeschäftsmodells

Gate News Nachrichten, 24. März, zeigt der neueste Kompromissentwurf des in den USA vorangetriebenen „CLARITY-Gesetzes“, dass Plattformen keine Erträge mehr an Stablecoin-Inhaber auszahlen dürfen. Gleichzeitig wird den Aufsichtsbehörden ein Ermessen bei der Definition von „Belohnungen“ eingeräumt, was die Aufmerksamkeit des Marktes auf das Geschäftsmodell der Stablecoins lenkt.

Laut Berichten wurde der Entwurf durch Verhandlungen zwischen Senator Thom Tillis und Angela Alsobrooks ausgearbeitet. Er verbietet eindeutig, dass Anbieter digitaler Vermögenswerte in irgendeiner Form Zinsen auf Stablecoin-Salden zahlen oder Anreize bieten, die wirtschaftlich oder funktional als Erträge gelten. Das bedeutet, dass das derzeit ertragsgetriebene Modell für Stablecoin-Produkte möglicherweise erheblich angepasst werden muss.

Der Entwurf lässt jedoch noch Raum für bestimmte Anreizformen. Belohnungen im Zusammenhang mit Treueprogrammen, Werbeaktionen oder Abonnements sind unter bestimmten Bedingungen weiterhin erlaubt, solange sie nicht direkt an den Kontostand gekoppelt sind. Die US-Börsenaufsicht (SEC), die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das Finanzministerium werden innerhalb von 12 Monaten gemeinsam konkrete Standards entwickeln und Mechanismen zur Vermeidung von Umgehungen einrichten.

Die Marktteilnehmer sind vor allem wegen der vagen Formulierungen besorgt. Die Definition von „wirtschaftlicher Äquivalenz“ könnte in Zukunft streng ausgelegt werden, was den Spielraum für Innovationen der Plattformen einschränken könnte. Experten meinen, dass dieser Rahmen im Vergleich zu früheren Versionen etwas gelockert wurde, insgesamt aber weiterhin eher konservativ bleibt.

Was den Gesetzgebungsprozess betrifft, wurde das „CLARITY-Gesetz“ im Jahr 2025 im Repräsentantenhaus verabschiedet und Anfang 2026 vom Landwirtschaftsausschuss des Senats genehmigt. Es wird erwartet, dass es Ende April in eine entscheidende Überprüfung geht. Wenn die Fortschritte bis Mai ausbleiben, könnte die Gesetzgebung auf die Zwischenwahlen verschoben werden.

Besonders zu beachten ist, dass das Stablecoin-Geschäft die Einkommensstruktur der Krypto-Branche erheblich beeinflusst. Branchenanalysen zeigen, dass Einnahmen aus Stablecoins in einigen Institutionen fast 20 % des Gesamtumsatzes ausmachen. Wenn die neuen Vorschriften umgesetzt werden, könnten sie die Wettbewerbslandschaft und die Profitabilität der Branche nachhaltig verändern.

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