Die US Commodity Futures Trading Commission hat am 8. Dezember 2025 ihre Richtlinien überarbeitet, um zu erweitern, wer Zahlung-Stablecoins ausgeben darf. Das Update wurde von der Market Participants Division der CFTC durch eine erneut veröffentlichte Staff Letter 25-40 vorgenommen. Die Änderung klärt, dass nationale Trustbanken Stablecoins ausgeben dürfen, die als Margin-Sicherheit von Futures-Brokern verwendet werden.
Laut der CFTC hat die Division die Staff Letter 25-40 mit einer begrenzten, aber spezifischen Überarbeitung erneut veröffentlicht. Die aktualisierte Definition von „Zahlung-Stablecoin“ schließt nun ausdrücklich nationale Trustbanken als zulässige Emittenten ein. Zuvor wurde dieser Punkt in dem Schreiben nicht klar dargestellt.
Das ursprüngliche No-Action-Schreiben, veröffentlicht am 8. Dezember 2025, erlaubte Futures-Kommissionshändlern, bestimmte digitale Vermögenswerte, die keine Wertpapiere sind, als Margin-Sicherheit zu akzeptieren. Diese Vermögenswerte umfassten Zahlung-Stablecoins, die in segregierten Kundendepots gehalten werden. Nach der Veröffentlichung wurde das Personal darauf aufmerksam, dass einige qualifizierende Stablecoins von nationalen Trustbanken ausgegeben wurden.
Allerdings spiegelte die ursprüngliche Formulierung diese Realität nicht wider. Daher erklärte die Division, dass das Versäumnis unbeabsichtigt war. Sie veröffentlichte das Schreiben daher erneut, um sicherzustellen, dass die Definition mit den bestehenden Emissionsstrukturen übereinstimmt, die bereits unter bundesstaatlicher Aufsicht stehen.
Michael S. Selig, Vorsitzender der CFTC, sagte, dass die Überarbeitung mit den während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump festgelegten Politiken übereinstimme. Zu dieser Zeit autorisierte das Office of the Comptroller of the Currency nationale Trustbanken, Zahlung-Stablecoins zu verwahren und auszugeben.
Bemerkenswert ist, dass die überarbeitete Richtlinie Futures-Brokern erlaubt, bankgegründete Stablecoins als Margin-Sicherheit zu akzeptieren. Dies war zuvor im Rahmen des No-Action-Frameworks unklar. Selig sagte, die Änderung passe in den Rahmen der CFTC für zulässige Sicherheiten und das kürzlich verabschiedete GENIUS-Gesetz.
Inzwischen wird in Washington weiterhin über die Aufsicht von Stablecoins debattiert. Gesetzgeber erwägen das CLARITY-Gesetz, das sowohl von Bankenverbänden als auch Teilen der Kryptoindustrie abgelehnt wird. Das GENIUS-Gesetz hingegen unterstützt die Integration von Stablecoins in bestehende Finanzsysteme.
Das Retail-Sentiment gegenüber USDC blieb bearish. Die Online-Diskussion nahm im Vergleich zum Normalniveau auf ein niedriges Niveau ab. Diese Entwicklungen fallen mit regulatorischen Anpassungen zusammen, die nationale Trustbanken nun offiziell als Stablecoin-Emittenten anerkennen.