Treasury zieht klare Linie, während die Debatte um Bitcoin-Reserven den Capitol Hill erschüttert

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Die US-Schatzkammer sah sich am Dienstag scharfen Fragen zur Bitcoin-Politik während einer angespannten Anhörung im Capitol Hill gegenüber. Gesetzgeber konzentrierten sich darauf, ob die Regierung Bitcoin kaufen oder ob staatliche Vermögenswerte die Kryptowährung absichern sollten. Schatzsekretär Scott Bessent erklärte eindeutig, dass Steuergelder nicht zum Kauf oder zur Unterstützung digitaler Währungen verwendet werden.

Schatzamt blockiert Bitcoin-Intervention trotz Druck

Während einer Anhörung des House Financial Services Committee drängte Abgeordneter Brad Sherman Bessent auf mögliche Bitcoin-bezogene Rettungsaktionen. Sherman schlug vor, dass das Schatzamt Banken anweisen könnte, Bitcoin zu halten oder Reservepolitik anzupassen, um die Kryptowährung zu unterstützen. Bessent antwortete jedoch, dass das Gesetz ihm keine solche Befugnis gebe und er Banken nicht zwingen könne, Krypto-Käufe zu tätigen.

Bessent stellte weiter klar, dass Steuergelder nicht in digitale Währungen oder in Tokens investiert werden dürfen, einschließlich Meme-Assets auf Solana-Basis. Er betonte, dass seine Rolle unter den aktuellen Vorschriften keine Verwendung von Bundesmitteln für Bitcoin-Exposition erlaubt. Sherman äußerte Bedenken hinsichtlich privater Bankengelder, doch Bessent hielt dagegen, dass diese kein öffentliches Geld seien.

Der Austausch intensivierte sich, als Sherman fragte, ob die Regierung jemals Steuereinnahmen verwenden würde, um Bitcoin-Reserven anzusammeln. Bessent wiederholte, dass nur beschlagnahmte Bitcoin vom US-Regierung im Rahmen bestehender Einziehungsprozesse gehalten werden. Er nannte frühere Beschlagnahmungen im Gesamtwert von 1 Milliarde US-Dollar, von denen 500 Millionen behalten wurden und heute über 15 Milliarden US-Dollar wert sind.

TRUMP Coin sorgt für Aufsehen bei Krypto-Überwachungsgesprächen

Abgeordneter Sherman erwähnte auch die „TRUMP“-Meme-Coin, die auf der Solana-Blockchain ausgegeben wurde, und verband sie mit Spekulation und Volatilität. Er fragte, ob solche Coins jemals für staatlich unterstützte Käufe oder in die Politik einbezogen werden könnten. Bessent antwortete, dass weder das Schatzamt noch der FSOC die Befugnis haben, auf spekulative Meme-Coins zu reagieren.

Während Bessent neutral zum TRUMP-Coin blieb, betonte Sherman die unregulierte Natur und die angebliche politische Markenbildung. Er warnte davor, dass die Nutzung öffentlicher Ressourcen für diese Vermögenswerte einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen könnte. Die Diskussion signalisierte wachsendes Unbehagen bei Gesetzgebern hinsichtlich Krypto-Produkten, die mit öffentlichen Figuren in Verbindung gebracht werden.

Bessent lehnte es ab, spezifische Kommentare zum TRUMP-Coin abzugeben, bekräftigte jedoch, dass das Schatzamt sich nicht an spekulativen Krypto-Aktivitäten beteiligt. Er verteidigte die Position des Ministeriums, dass Steuergelder nicht in volatile oder unregulierte digitale Märkte fließen sollten. Diese Haltung prägt weiterhin die Politik des Schatzamts inmitten wachsender politischer Aufmerksamkeit für Meme-Coins.

World Liberty Financial rückt Sicherheitsrisiken in den Fokus

Abgeordneter Gregory Meeks verlagerte den Fokus auf World Liberty Financial und äußerte Bedenken hinsichtlich ausländischer Verbindungen und Investorentransparenz. Er verwies auf Aussagen des Gründers Eric Trump, der behauptete, er habe nicht offengelegte, aber „bedeutende“ Investoren. Meeks argumentierte, dass eine solche Unklarheit nationale Sicherheitsrisiken bergen könnte, insbesondere wenn sie mit ausländischem Kapital verbunden ist.

Der Gesetzgeber wies auch darauf hin, dass der WLFI-Token über 50 % seines Wertes verloren hat, was die Bedenken hinsichtlich Instabilität verstärkt. Er sagte, Diskussionsforen hätten Unruhe bezüglich der Governance gezeigt, was darauf hindeutet, dass die Trump-Familie wichtige Entscheidungen kontrolliert. Meeks argumentierte, dass diese Eigentumsstruktur es ermöglichen könnte, bei Token-Verkäufen gezielt Gewinne zu realisieren.

Senator Elizabeth Warren hatte zuvor eine Untersuchung eines Deals mit einer saudischen königlichen Entität und World Liberty Financial gefordert. Meeks forderte eine strengere Überwachung aller Banklizenzanträge im Zusammenhang mit dem Unternehmen. Bessent lehnte jedoch eine Intervention ab und erklärte, dass das Office of the Comptroller of the Currency unabhängig arbeitet.

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