Bitcoin’s jüngster Rückschlag hat die Aufmerksamkeit mehrerer Krypto-Desks auf sich gezogen, wobei Galaxy Digitals Alex Thorn warnt, dass zunehmende technische und onchain Signale darauf hindeuten, dass die Preise noch Raum nach unten haben könnten.
Stand Montag, den 2. Feb. 2026, wurde Bitcoin bei 78.640 $ pro Coin gehandelt, etwa 37,6 % unter seinem Allzeithoch von über 126.000 $, das Anfang Oktober 2025 erreicht wurde. In einer öffentlich zusammengefassten Forschungshinweis auf X sagte Alex Thorn, Leiter der firmenweiten Forschung bei Galaxy Digital, dass das jüngste Verhalten des Marktes auf weiteres Abwärtspotenzial hindeutet.
Thorn erklärte, die Analyse sei am Sonntag an Galaxy-Kunden verteilt worden, bevor sie online gestellt wurde, und sehe die Bewegung eher als ein Update denn als eine heiße These. Sein Kernargument ist einfach: Bitcoin hat wichtige technische Niveaus verloren, während Onchain-Daten nur begrenzte Anzeichen für aggressives Dip-Kaufen zeigen.
Bitcoin’s Verkauf im späten Januar führte zu einem starken Preisrückgang, einschließlich eines steilen Wochenendabfalls, der laut Galaxy-Bericht mehr als 2 Milliarden Dollar an Long-Liquidationen an Futures-Börsen auslöste. Die Bewegung drückte Bitcoin kurzzeitig unter mehrere weit beobachtete Kostenbasen, einschließlich des durchschnittlichen Einstiegspreises für US-Spot-Bitcoin-ETFs (Exchange Traded Funds).

Thorn bemerkte, dass Bitcoin nun vier aufeinanderfolgende rote Monatsabschlüsse verzeichnet hat, ein Muster, das zuletzt 2018 gesehen wurde. Historisch gesehen haben ähnliche Rückgänge vom Allzeithoch oft noch weiter gedauert, bevor sie eine nachhaltige Unterstützung fanden, schrieb er.
Ein Schwerpunkt in der Analyse ist die sogenannte Angebotslücke zwischen etwa 70.000 $ und 80.000 $, wo relativ wenige Coins onchain den Besitzer wechselten. Thorn argumentiert, dass die dünne Eigentumsverteilung in diesem Bereich es leichter machen könnte, dass die Preise weiter nach unten drifteten, während der Markt nach Nachfrage sucht.
Galaxy’s Daten zeigen auch, dass fast 46 % des im Umlauf befindlichen Bitcoin derzeit im Verlust gehalten werden, eine Zahl, die dazu neigt, sich bei früheren Zyklus-Tiefs auf eine nahezu ausgeglichene Verteilung zu bewegen. Diese Konvergenz, obwohl noch nicht vollständig, bewegt sich in diese Richtung.
Makroökonomische Bedingungen setzen zusätzlichen Druck. Thorn wies darauf hin, dass Bitcoin in den letzten Monaten im Vergleich zu traditionellen Absicherungen wie Gold und Silber schlechter abgeschnitten hat, was seine Attraktivität in einer Zeit erhöhter geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit verringert.
Dennoch kommt die Notiz weit davon entfernt, einen Crash vorherzusagen. Thorn betonte, dass Niveaus in der Nähe des realisierten Preises von Bitcoin und seines 200-Wochen-Durchschnitts—beide im Bereich von über 50.000 $—historisch langzeitige Käufer angezogen haben. Wenn die Preise in diese Bereiche fallen, könnten sie erneut als Akkumulationszonen dienen, sagte er.
Vorerst lautet die Botschaft vom Galaxy-Forschungsteam vorsichtig statt katastrophal: Der Trend wirkt schwer, die Katalysatoren sind rar, und Geduld könnte erforderlich sein, bevor Bitcoin einen festeren Stand findet.
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