Laut Nachrichten vom 27. Januar zeigt eine aktuelle Analyse des Blockchain-Forschungsinstituts MigaLabs, dass nach dem Abschluss des Fusaka-Upgrades von Ethereum im Dezember 2025 erheblicher Druck auf die Verarbeitung datenintensiver Blöcke herrschte, was die Frage aufwirft, ob es größere Layer-2-Datendurchsätze übertragen kann. Das Kernziel des Fusaka-Hardforks ist es, Layer-2-Netzwerken zu ermöglichen, mehr Blob-Daten an das Mainnet zu senden, wodurch die Rollup-Kosten gesenkt und die Skalierbarkeit verbessert werden können, doch die tatsächliche Leistung entsprach den Erwartungen nicht vollständig.
Basierend auf Daten von mehr als 750.000 Blockplätzen seit Oktober 2025 stellte MigaLabs fest, dass die offizielle Zielzahl der Blobs pro Block schrittweise auf 14 erhöht wurde, der tatsächliche Median-Blob im Netzwerk jedoch gesunken ist. Blöcke mit 16 oder mehr Blobs sind äußerst selten und erscheinen nur wenige hundert Mal, was darauf hindeutet, dass die erweiterte Kapazität noch lange nicht vollständig ausgeschöpft ist.
Noch alarmierender ist, dass mit steigender Anzahl der Blobs die Wahrscheinlichkeit, dass das Netzwerk Blöcke übersieht, deutlich steigt. Die Daten zeigen, dass bei maximal 15 Blobs die Fehlrate etwa 0,5 % beträgt; Sobald sie mehr als 16 erreicht, steigt dieser Prozentsatz auf zwischen 0,77 % und 1,79 %, und die Ausfallrate liegt bei den höchsten beobachteten 21 Blobs mehr als dreimal so hoch wie der Netzwerkdurchschnitt. Diese datenlastigen Blöcke stammen hauptsächlich von großen Layer-2-Netzwerken wie Arbitrum und Base, die stark auf die Datenverfügbarkeit von Ethereum angewiesen sind, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Wenn die Layer-2-Aktivität in Zukunft weiter zunimmt und High-Blob-Blöcke häufiger werden, könnte diese überlagerte Ausfallrate den Druck auf die Gesamtstabilität von Ethereum ausüben. Basierend auf diesem Trend empfiehlt MigaLabs, weitere Blob-Kapazitätssteigerungen aufzuschieben, bis die Ausfallrate von Blöcken mit hohem Datenvolumen wieder auf das Ausgangsniveau zurückkehrt und die reale Nachfrage sich dem aktuellen Limit nähert.
Gleichzeitig entwickelt die Ethereum Foundation auch langfristige Sicherheitsmaßnahmen, und der Forscher Justin Drake hat den Start einer Post-Quanten-Verschlüsselungsinitiative angekündigt, geleitet von Thomas Coratger und Emile, mit einer Investition von 2 Millionen US-Dollar. Dies zeigt, dass Ethereum vor einem ausgefeilteren technischen Kompromiss zwischen Skalierung und Sicherheit steht.
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