Lighter enthüllt „Innere-Diener-Airdrop-Skandal“! 9.999.999,6 LIT mysteriöse Verteilung sorgt für Aufsehen, Community kritisiert DeFi-Selbstbereicherung und Chaos

ChainNewsAbmedia
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Zu Beginn des neuen Jahres startet der dezentralisierte Perpetual Contract Exchange Lighter das Lighter Infrastructure Token (LIT) Airdrop-Programm, das ursprünglich als das „Vorbild für Belohnungen“ in der DeFi-Welt galt. Nun steht es jedoch im Verdacht der „Insider-Manipulation“. On-Chain-Analysten enthüllten, dass eine Wallet-Gruppe durch koordinierte Aktionen im Voraus strategisch LIT-Token im Wert von über 26 Millionen US-Dollar verteilt und aufgeteilt haben soll, was zu heftiger Kritik und Misstrauen in der Community führte.

Fünf Wallets mit genialer Strategie: 5 Millionen USDC investiert, um 9.999.999,6 LIT zu erhalten

Der bekannte On-Chain-Analyst @mlmabc veröffentlichte auf der Plattform X einen detaillierten Analysebeitrag, in dem er aufzeigt, dass eine Gruppe aus fünf Wallets vor etwa neun Monaten kollektiv 5 Millionen US-Dollar in den Liquidity Provider Pool (LLP) von Lighter eingezahlt hat. Diese Wallets erhielten anschließend jeweils exakt 9.999.999,6 LIT-Token – bei aktuellem Kurs entspricht das einem Gesamtwert von 26 Millionen US-Dollar, was etwa 1% des Gesamtangebots und 4% des Circulating Supply entspricht.

Noch auffälliger ist, dass diese Zahlen die zusätzlichen Gewinne aus den LLP-Participations nicht einschließen, die auf geschätzte 1 bis 2 Millionen US-Dollar geschätzt werden. On-Chain-Tracking zeigt zudem, dass nach dem Airdrop Token im Wert von über 7 Millionen US-Dollar schnell verkauft wurden.

„Scores, die normale Spieler nicht erreichen können“: On-Chain-Daten entlarven „Eigenwerbungs-Modelle“?

@mlmabc weist in seiner Analyse besonders darauf hin, dass diese Wallets neben ihrer hohen Synchronität bei Kapitalinvestitionen und Token-Claims auch gemeinsam bis zu 50.000 Airdrop-Punkte gesammelt haben, was weit über den Punkten liegt, die normale Nutzer mit ähnlichem Kapital erhalten könnten. Er sagt direkt: „Unter normalen Umständen könnten diese Wallets keine 50.000 Punkte erreichen“, was auf eine mögliche Manipulation durch das Team oder dessen Verbündete hindeutet.

Der Beitrag löste schnell große Aufmerksamkeit aus. Der bekannte On-Chain-Detektiv ZachXBT (@zachxbt) reagierte mit einem sarkastischen Meme „crime pays“ (Verbrechen lohnt sich) und verstärkte damit die Kritik und den Zweifel an den Vorwürfen.

Community-Zorn: Von VC-Bias zu umfassender Kritik an der Fairness von DeFi-Airdrops

Der Vorfall löste in der Community heftige Reaktionen aus. Viele Nutzer kritisierten, dass es sich um typische „VC-Bias“, „Eigenwerbung“ und „Pseudo-Dezentralisierte Airdrops“ handele. Obwohl Lighter 25% der Token an frühe Teilnehmer verteilt hat, erscheint die Verteilung von Team (26%) und Investoren (24%) immer noch als die Hälfte des Gesamtangebots, was viele in Frage stellen: „Ist eine solche Verteilung wirklich dezentralisiert?“

Ein Nutzer sagte direkt: „Airdrops sind nicht dazu da, die Community zu belohnen, sondern um Insidern zu ermöglichen, auszuselln.“

24 Stunden nach TGE: Massive Kapitalflucht, Plattform verliert 2,5 Milliarden US-Dollar

Nach dem offiziellen Token-Generation-Event (TGE) reagierte der Markt äußerst heftig. On-Chain-Daten zeigen, dass innerhalb von nur 24 Stunden nach TGE etwa 2,5 Milliarden US-Dollar aus der Plattform abgezogen wurden, was als Ergebnis von Airdrop-Spielern interpretiert wird, die aussteigen und arbitrageieren. Obwohl die vollverwässerte Bewertung (FDV) von LIT zwischenzeitlich 3 Milliarden US-Dollar überstieg, belastet der anhaltende Zweifel und die Marktvolatilität den Preis erheblich.

Der aufstrebende Layer-2-Star kann alte Probleme nicht abschütteln: Wo liegt die eigentliche Fairness in DeFi?

Lighter hat in den letzten Jahren durch seine hohe Performance und niedrigen Gebühren im Layer-2-Bereich schnell an Popularität gewonnen und erreichte 2025 zeitweise die Top 3 der Perpetual DEXs nach Handelsvolumen. Doch der „Airdrop-Skandal“ zeigt erneut die ungelösten Kernprobleme in DeFi – Fairness bei Airdrops, Insider-Manipulation und Vertrauenskrise in der Community.

Bislang hat das Lighter-Team auf die Vorwürfe keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Das führt viele dazu, das Modell der „Punkte-basierten Airdrops“ neu zu hinterfragen: Obwohl es effektiv Liquidität und Nutzerbindung fördert, kann es bei fehlender Transparenz und Betrugsprävention letztlich nur ein Kapitalspiel für Wenige werden.

Wem sollte der Airdrop dienen?

Der LIT-Airdrop von Lighter war ursprünglich ein Versuch, Dezentralisierung und Community-Governance zu symbolisieren. Doch durch den Verdacht der Insider-Manipulation ist das Vertrauen erschüttert. Das ist nicht nur eine Warnung für ein einzelnes Projekt, sondern ein Weckruf für die gesamte DeFi-Ökologie, ihre Belohnungsmechanismen, Fairness und Governance-Strukturen neu zu überdenken. Für aufstrebende Protokolle stellt sich die Frage: „Kann ein Airdrop wirklich den frühesten Unterstützern etwas zurückgeben?“ – vielleicht wichtiger als die Bewertung.

Diese Artikelüberschrift erschien zuerst bei ABMedia, Chain News: Lighter Enthüllt „Insider-Airdrop-Skandal“! 9.999.999,6 LIT mysteriös verteilt, Community kritisiert DeFi-Eigenwerbung und Missstände.

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