Die FED hat die Zinsen wie erwartet unverändert gelassen
Die FED hält seit Dezember 2024 die Leitzinsen stabil. Hinter der Entscheidung stehen Faktoren wie das globale Unsicherheitsumfeld, das langsame Wirtschaftswachstum und schwankende Inflationsentwicklungen.
Die FED warnte vor höheren Arbeitslosen- und Inflationsrisiken und führte dabei die zunehmende Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Aussichten an.
FED-Vorsitzender Jerome Powell wird heute um 21:30 Uhr türkischer Zeit eine Pressekonferenz abhalten, nach zwei Tagen der Geldpolitik-Sitzung.
Bei dem Treffen im März 2025 hatte die Fed den Leitzins im Bereich von 4,25 – 4,50 Prozent stabil gehalten und angekündigt, bis zum Jahresende zwei Zinssenkungen um je einen Viertelpunkt zu erwarten. Powell hatte bei diesem Treffen gesagt, dass man trotz geopolitischer Risiken nicht die Absicht habe, hastig eine Zinssenkung vorzunehmen. In der FOMC-Erklärung hieß es: “Wenn Risiken auftreten, die die Erreichung der Ziele verhindern könnten, wird die Haltung der Geldpolitik entsprechend angepasst.”
Doch Präsident Donald Trump hat Powell wiederholt aufgefordert, die Zinsen zu senken, um eine Verlangsamung der Wirtschaft zu verhindern. Tatsächlich schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2025 aufgrund der Auswirkungen des Handelskriegs im Jahresvergleich um 0,3 %. Im Gegensatz dazu sind die Beschäftigungszahlen im April positiv: In den USA wurden 177.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im März blieb die Kern-PCE-Inflationsrate unverändert; im Februar war dieser Wert um 0,4 % gestiegen.
Die Unsicherheit über die Anzahl der Zinsnachlässe, die im Laufe des Jahres vorgenommen werden, besteht weiterhin. Laut Kalshi-Daten erwarten die Investoren nun 3 Zinsnachlässe für 2025, diese Zahl wurde zuvor auf 4 geschätzt.
Die Erwartungen von Wall Street sind wie folgt: