## Strategy verteidigt sich gegen MSCI-Kritik und behauptet Nasdaq-100-Position



Die aktuelle Neugewichtung des Nasdaq 100 hat Strategy einen wichtigen Prüfstein beschert – und das Unternehmen bestand ihn. Während andere Tech-Werte wie Biogen und Trade Desk aus dem Index flogen, sicherte sich Strategy seinen Platz. Dies ist bemerkenswert, zumal das einstige MicroStrategy-Konglomerat sich inzwischen komplett dem Bitcoin verschrieben hat und mit einem Bestand von 660.624 BTC zum größten institutionellen Bitcoin-Investor außerhalb der Krypto- und Finanzbranche entwickelt hat.

Doch der Erhalt der Indexposition sollte nicht über die wachsenden Herausforderungen hinwegtäuschen. Die Aktie schloss den Neugewichtungstag mit einem Rückgang von 3,74 % ab und befindet sich damit in einem anhaltenden Abwärtstrend. Im vergangenen Monat notierte die MSTR-Aktie um über 15 % niedriger – ein Rückgang, der die Nervosität der Anleger widerspiegelt.

## MSCI stellt Geschäftsmodell in Frage

Der eigentliche Druck kommt von anderer Seite: Der Indexanbieter MSCI prüft derzeit, wie Unternehmen mit hohen Krypto-Beständen klassifiziert werden sollen. Im Fokus steht die mögliche Ausgrenzung von Firmen, deren digitale Vermögenswerte mehr als 50 % der Gesamtvermögenswerte ausmachen. Für Strategy könnte diese Regeländerung bereits im Januar greifen. JPMorgan berechnete, dass passive Fonds im schlimmsten Fall Strategy-Anteile im Umfang von bis zu 2,8 Milliarden US-Dollar abstoßen müssten.

Dies erklärt, warum Strategy sich gegen solche Überlegungen gewehrt und in einem Schreiben an MSCI argumentiert hat, dass es sich um ein operatives Unternehmen handelt und nicht um ein reines Investmentvehikel. Die Unternehmensführung mit Vorstandschef Michael Saylor und CEO Phong Le betont die Ausgabe von Vorzugsaktien und anderen Finanzierungsinstrumenten zur Beschaffung neuer Bitcoin-Käufe.

## Finanzielle Sicherung durch 1,44-Milliarden-Kapitalerhöhung

Um Spekulationen über finanzielle Engpässe abzufedern, beschaffte sich Strategy kürzlich 1,44 Milliarden US-Dollar. Dies war notwendig, um Zweifel an der Erfüllung von Dividenden- und Schuldenzielen zu zerstreuen, sollte der Aktienkurs weiter fallen. Le erklärte darüber hinaus, dass Gerüchte über mögliche Zahlungsausfälle zu Spekulationen gegen Bitcoin führten.

Parallel dazu intensiviert Strategy seine Kommunikation mit institutionellen Investoren. Saylor präsentierte auf der Bitcoin-Konferenz in Abu Dhabi Bitcoin als „digitales Kapital" und „digitales Gold" und positionierte das Unternehmen als Brückenkopf zu einer neuen Klasse von Investmentprodukten. Nach Ansicht der Unternehmensführung könnten auf Bitcoin basierende „digitale Kredite" Renditen ohne die typische Volatilität des Vermögenswerts generieren – ein Ansatz, der institutionelles Kapital in den Krypto-Sektor locken könnte. Mit dem jüngsten Kauf von 10.624 Bitcoin für rund 962,7 Millionen US-Dollar verfügt Strategy über Bitcoins im Gesamtwert von knapp 60 Milliarden US-Dollar.
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