BlockBeats Nachrichten, 16.01.2024: Die US-Behörden haben einen Vorschlag für eine bedeutende Reform vorgelegt, die möglicherweise dazu führt, dass Sovereign Wealth Funds (SWFs) Steuern auf ihre Investitionen in den USA zahlen müssen. Dies könnte einige der größten Investoren im US-Private-Equity-Sektor erheblich beeinflussen.
Die US-Steuerbehörde (IRS) veröffentlichte im Dezember letzten Jahres einen Vorschlag, der die Überarbeitung der Bestimmungen im US-Inlandssteuerrecht betrifft, insbesondere hinsichtlich der Steuerbefreiung für Sovereign Wealth Funds und bestimmte öffentliche Pensionsfonds. Dies ist die neueste Maßnahme im Rahmen einer Reihe von politischen Eingriffen der Trump-Regierung, die dazu geführt haben, dass SWFs ihre Investitionen in den USA diversifizieren.
Im Rahmen dieses Vorschlags wird die IRS die Definition von „Geschäftstätigkeiten“ erweitern und bestimmte bisher als Investitionen betrachtete Aktivitäten einschließen. Diese Änderungen werden Auswirkungen auf die Vergabe von Krediten durch SWFs an Unternehmen sowie auf direkte Eigenkapitalinvestitionen in private Unternehmen haben. Nach dem neuen Vorschlag könnten Aktivitäten, die zu Steuerpflichten für SWFs führen, unter anderem direkte Kredite an Unternehmen sowie die Rolle bei Schuldenrestrukturierungen umfassen. Diese Änderungen könnten auch die sogenannten „Blockers“ betreffen, also spezielle Zweckgesellschaften (SPV), die SWFs und Pensionsfonds bei gemeinschaftlichen Investitionen in Portfolio-Unternehmen über strukturierte Beteiligungen mit Private-Equity-Firmen verwenden. (Jin10)