#贝莱德计划购入UNI BlackRock steigt in DeFi ein, das große Schauspiel hat gerade erst begonnen📢📢📢
Während traditionelle Finanzgiganten noch abwarten, hat der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock bereits einen substanziellen Schritt gemacht. Am 11. Februar kündigte BlackRock den Kauf des Uniswap-Governance-Tokens UNI an und integrierte gleichzeitig seinen BUIDL-Tokenisierungsfonds im Wert von 18-22 Milliarden US-Dollar in den UniswapX-Handel. Nach Bekanntgabe der Nachricht stieg der native Governance-Token UNI von Uniswap schnell von 3,2 USD auf fast 4,6 USD, was einen Anstieg von bis zu 40 % bedeutete. BlackRock verwaltet Vermögenswerte von über 10 Billionen US-Dollar, und jede seiner Bewegungen bewegt die globalen Finanzmärkte. Jetzt beginnt es, DeFi-Governance-Token zu kaufen – was bedeutet das?
1. Wer ist BlackRock eigentlich? Bevor wir in diese Partnerschaft eintauchen, ist es wichtig, das Gewicht von BlackRock zu verstehen. Es ist kein gewöhnlicher Wall-Street-Spieler, sondern das „Schwungrad“ des globalen Finanzsystems. BlackRock ist der weltweit größte Vermögensverwalter mit etwa 14 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen. Was bedeutet 14 Billionen US-Dollar? Das entspricht der Summe des BIP von Japan und Deutschland zusammen und über ein Siebtel der weltweiten Börsenmarktkapitalisierung. Von der US-Regierung, dem saudi-arabischen Staatsfonds bis hin zu privaten Rentenfonds (401k) – fast alle großen Institutionen vertrauen BlackRock ihr Geld an. Der Einfluss dieses Unternehmens reicht in jeden Bereich: Es ist der größte Aktionär von Tech-Giganten wie Apple, Microsoft, Amazon und hat bei Hauptversammlungen das letzte Wort; 2024 wurde die von BlackRock vorangetriebene Genehmigung eines Bitcoin-Spot-ETFs (Exchange Traded Fund, ein an der Börse handelbares Fondsprodukt) erteilt, was den traditionellen Kapitalzufluss in den Kryptomarkt öffnete; sogar während der Finanzkrise 2008 und der COVID-19-Pandemie beauftragte die Federal Reserve BlackRock mit der Verwaltung komplexer Vermögenswerte, weshalb es als „Schatten-Zentralbank" bezeichnet wird. Wenn ein solcher Gigant ankündigt: „Ich will in DeFi investieren“, ist das ein Signal, das weit über den Kauf eines Coins durch einen gewöhnlichen Milliardär hinausgeht. Es ist eher eine offizielle Bestätigung, dass die Akteure die neue Branche für legitim halten. Die Haltung von BlackRock-CEO Larry Fink ist ebenfalls symbolträchtig: Von der Bezeichnung Bitcoin vor einigen Jahren als „Geldwäsche-Index“ bis hin zur Förderung eines Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 und jetzt zum direkten Kauf von UNI-Token – dieser Wandel zeigt klar: Blockchain wird nicht mehr nur als Randexperiment gesehen, sondern als Kernbestandteil der nächsten Generation der Finanzinfrastruktur.
2. Ein Ringen um „Regulierung und Effizienz“ Diese Partnerschaft ist kein Schnellschuss. Laut Hayden Adams, Gründer von Uniswap, fanden die Verhandlungen zunächst in einem Sitzungsraum im BlackRock-Hauptquartier in Manhattan am Hudson Yards und im pinkfarbenen Büro von Uniswap im SoHo statt. Als Vermögensverwalter mit Billionen an Vermögen ist BlackRock gegenüber DeFi stets vorsichtig. Sie schätzen die Effizienz der 24/7-Abwicklung auf der Chain, müssen aber gleichzeitig sicherstellen, dass sie den institutionellen Compliance-Standards entspricht. Das endgültige Konzept sieht vor, dass BlackRock über das RFQ-Framework (Request for Quote, eine Anfrage an professionelle Market Maker für große Transaktionen, anstatt auf öffentlichen Pools automatisch zu handeln) in UniswapX integriert wird, anstatt es direkt für alle Retail-Investoren zu öffnen. Das bedeutet, dass BUIDL-Transaktionen auf der Chain weiterhin nur auf Whitelist-Basis (nur bestimmte genehmigte Adressen dürfen teilnehmen) erfolgen, nur qualifizierte Käufer (wie in den USA definiert: Nettovermögen ≥ 5 Mio. USD oder Jahreseinkommen ≥ 200.000 USD) und ausgewählte Market Maker (z. B. Wintermute, ein Anbieter von Liquidität) beteiligt sind.
3. BlackRock’s Tokenisierungs-Experiment 1. Überblick über den BUIDL-Fonds BUIDL (BlackRock USD Institutional Digital Liquidity Fund) ist ein tokenisierter Fonds, der durch US-Staatsanleihen und Bargeldäquivalente gedeckt ist und derzeit der größte institutionelle tokenisierte Fonds auf der Chain ist. Fondsmerkmale: - Basiswerte: Bargeld, US-Staatsanleihen und Repurchase Agreements - Stabile Werte: Der Token bleibt stets bei 1 USD - Ertragsverteilung: Tägliche Zinsakkumulation, monatliche Airdrops in neuen Tokens auf die Wallets der Investoren - Investitionshürde: Nur für qualifizierte Investoren, Mindestanlage 5 Mio. USD - Regulatorische Konformität: Unterliegt der Aufsicht der US Securities and Exchange Commission (SEC), im März 2024 gestartet, verwaltet bis Februar etwa 2,4 Mrd. USD. BUIDL ist auf mehreren Chains gelistet, darunter Ethereum, Solana, BNB Chain, Aptos und Avalanche. Im Januar erreichte BUIDL den Meilenstein von 150 Mio. USD an kumulativer Verteilung. 2. Chain-Upgrade des BUIDL-Fonds BlackRock hat durch die Integration von BUIDL in Uniswap zwei historische Durchbrüche erzielt: Erstens die Verbindung der Liquiditätsschichten. Das traditionelle T+2-Abrechnungssystem (Kauf heute, Gutschrift erst übermorgen, mit Gegenparteirisiko) wurde bei UniswapX auf atomare Abrechnung (sofortige Abwicklung mittels Smart Contracts) reduziert, wodurch das Gegenparteirisiko eliminiert wurde. Robert Mitchnick, Leiter der digitalen Vermögenswerte bei BlackRock, sagt: „Die Integration von BUIDL in UniswapX markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Interoperabilität zwischen tokenisierten USD-Ertragsfonds und Stablecoins.“ Zweitens die Verlängerung der Renditekurve. Durch die DeFi-Komponierbarkeit (verschiedene DeFi-Protokolle können wie LEGO-Steine frei kombiniert werden, z. B. durch Verpfändung von Einlagen als Sicherheiten für Kredite auf anderen Plattformen, um Erträge zu vervielfachen) können BUIDL-Inhaber, während sie ihre US-Staatsanleihen-Exponierung beibehalten, gleichzeitig an Chain-übergreifenden Krediten oder Liquiditätsbereitstellung teilnehmen und so eine „Zinseszins-Strategie“ verfolgen. Für institutionelle Investoren, die auf Effizienz aus sind, ist das äußerst attraktiv.
4. Warum Uniswap? Im DeFi-Bereich ist Uniswap nicht die einzige Liquiditätsplattform, aber es ist kein Zufall, dass BlackRock sich für eine Partnerschaft mit Uniswap entschieden hat. Technisch gesehen erfüllt das RFQ-Mechanismus von UniswapX genau die Bedürfnisse von Institutionen nach „kontrollierter Liquidität“. Im Gegensatz zum AMM (Automated Market Maker, eine automatisierte Preisfindung durch eine Formel) ermöglicht RFQ professionellen Market Makern, bei Großaufträgen zu bieten, was sowohl die Preisfindung effizient macht als auch Slippage (große Preisabweichungen bei großen Trades) vermeidet. Das ist für institutionelle Transaktionen im Millionenbereich entscheidend. Auf regulatorischer Ebene bietet die Funktion „Genehmigte Pools“ (Pools mit Zugangsbeschränkungen, nur KYC-verifizierte Adressen können teilnehmen) die notwendige Identitätsprüfung und Anti-Geldwäsche-Checks (KYC/AML). BlackRock kann sicherstellen, dass alle BUIDL-Partner überprüft sind, während die Transparenz und Nachverfolgbarkeit der Blockchain erhalten bleiben. Diese „halbzentralisierte“ DeFi-Form ist vielleicht genau die Übergangsphase, in der sich traditionelle Finanzgiganten am wohlsten fühlen. Bemerkenswert ist, dass BlackRock nicht nur die Technologie von Uniswap nutzt, sondern auch direkt UNI-Token kauft. Dieser Schritt wird als strategische Investition in die Governance von Uniswap interpretiert, bei der UNI-Inhaber über Upgrades, Gebührenverteilungen und andere wichtige Entscheidungen abstimmen können. Obwohl die genaue Positionierung nicht offengelegt wurde, katapultiert dies Uniswap unbestreitbar in eine „institutionelle Governance-Infrastruktur“.
5. Überlegungen zur RWA-Welle Der Einstieg von BlackRock fällt in eine Zeit, in der die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) explodiert. Derzeit liegt der TVL (Total Value Locked, also der Gesamtwert der in DeFi-Protokollen eingesetzten Assets) bei etwa 100 Mrd. USD, während die traditionellen Kapitalmärkte in Billionen USD messen. Theoretisch reicht bereits 1 % der traditionellen Assets auf die Chain, um das gesamte DeFi-Ökosystem neu zu gestalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Weg frei ist. Zunächst gibt es Streit um die Zugangsregeln. Das aktuelle Whitelist-System bildet in der DeFi-Welt eine „Glasdecke“: Nur institutionelle Investoren können die Vorteile der Chain nutzen, während normale Anleger nur zuschauen dürfen. Das steht im Widerspruch zum Grundgedanken der „permissionless finance“ (offene Finanzsysteme ohne Genehmigung), was Spannungen erzeugt. Zweitens besteht Unsicherheit bezüglich der Regulierung. Obwohl der US-Kongress an einem Stablecoin-Gesetz arbeitet, bleibt die Haltung der SEC gegenüber DeFi unklar. Als streng regulierte Vermögensverwalter muss BlackRock seine Chain-Aktivitäten äußerst vorsichtig im Rahmen der Compliance durchführen. Branchenbeobachter sagen: „DeFi ist nicht das Monster, das die traditionelle Finanzwelt verschlingt, sondern die traditionelle Finanzwelt, die DeFi zähmt.“ Schließlich gibt es technische Risiken. Smart-Contract-Schwachstellen, Orakel-Angriffe, Governance-Angriffe – all diese DeFi-spezifischen Risiken könnten bei BlackRock, das Billionen verwaltet, zu erheblichen Verlusten führen. Deshalb beschränkt sich die Zusammenarbeit auf „qualifizierte Käufer“, um die Risiken kontrolliert zu testen.
6. Fazit Die Partnerschaft zwischen BlackRock und Uniswap ist wie eine Naht, die zwei parallel laufende Finanzwelten verbindet. Für DeFi ist das eine Art „Legitimationsschritt“: Dezentrale Protokolle sind nicht mehr nur Spekulationsinstrumente, sondern zentrale Infrastruktur für institutionelle Vermögenswerte. Für die traditionelle Finanzwelt ist es ein notwendiger Schritt: Wenn tokenisierte Assets höhere Effizienz und Transparenz bieten, bedeutet die Ablehnung der Chain-Integration den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Der plötzliche Anstieg des UNI-Preises wird sich zwar wieder normalisieren, doch die durch diese Partnerschaft eingeleitete Paradigmenverschiebung ist kaum umkehrbar. Vom Bitcoin-Spot-ETF bis zur Chain-Integration von BUIDL baut BlackRock systematisch eine Brücke vom „Alten“ zum „Neuen“. Wenn diese Brücke stark genug ist, könnte die echte inklusive Finanzwelt endlich Wirklichkeit werden. Wie Hayden Adams nach der Ankündigung der Partnerschaft sagte: „Wir haben 18 Monate gebraucht, um zu beweisen, dass DeFi bereit ist für institutionelles Kapital. Jetzt hat das große Schauspiel erst begonnen.“
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#贝莱德计划购入UNI BlackRock steigt in DeFi ein, das große Schauspiel hat gerade erst begonnen📢📢📢
Während traditionelle Finanzgiganten noch abwarten, hat der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock bereits einen substanziellen Schritt gemacht. Am 11. Februar kündigte BlackRock den Kauf des Uniswap-Governance-Tokens UNI an und integrierte gleichzeitig seinen BUIDL-Tokenisierungsfonds im Wert von 18-22 Milliarden US-Dollar in den UniswapX-Handel.
Nach Bekanntgabe der Nachricht stieg der native Governance-Token UNI von Uniswap schnell von 3,2 USD auf fast 4,6 USD, was einen Anstieg von bis zu 40 % bedeutete.
BlackRock verwaltet Vermögenswerte von über 10 Billionen US-Dollar, und jede seiner Bewegungen bewegt die globalen Finanzmärkte. Jetzt beginnt es, DeFi-Governance-Token zu kaufen – was bedeutet das?
1. Wer ist BlackRock eigentlich?
Bevor wir in diese Partnerschaft eintauchen, ist es wichtig, das Gewicht von BlackRock zu verstehen. Es ist kein gewöhnlicher Wall-Street-Spieler, sondern das „Schwungrad“ des globalen Finanzsystems. BlackRock ist der weltweit größte Vermögensverwalter mit etwa 14 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen.
Was bedeutet 14 Billionen US-Dollar? Das entspricht der Summe des BIP von Japan und Deutschland zusammen und über ein Siebtel der weltweiten Börsenmarktkapitalisierung. Von der US-Regierung, dem saudi-arabischen Staatsfonds bis hin zu privaten Rentenfonds (401k) – fast alle großen Institutionen vertrauen BlackRock ihr Geld an. Der Einfluss dieses Unternehmens reicht in jeden Bereich: Es ist der größte Aktionär von Tech-Giganten wie Apple, Microsoft, Amazon und hat bei Hauptversammlungen das letzte Wort; 2024 wurde die von BlackRock vorangetriebene Genehmigung eines Bitcoin-Spot-ETFs (Exchange Traded Fund, ein an der Börse handelbares Fondsprodukt) erteilt, was den traditionellen Kapitalzufluss in den Kryptomarkt öffnete; sogar während der Finanzkrise 2008 und der COVID-19-Pandemie beauftragte die Federal Reserve BlackRock mit der Verwaltung komplexer Vermögenswerte, weshalb es als „Schatten-Zentralbank" bezeichnet wird. Wenn ein solcher Gigant ankündigt: „Ich will in DeFi investieren“, ist das ein Signal, das weit über den Kauf eines Coins durch einen gewöhnlichen Milliardär hinausgeht. Es ist eher eine offizielle Bestätigung, dass die Akteure die neue Branche für legitim halten.
Die Haltung von BlackRock-CEO Larry Fink ist ebenfalls symbolträchtig: Von der Bezeichnung Bitcoin vor einigen Jahren als „Geldwäsche-Index“ bis hin zur Förderung eines Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 und jetzt zum direkten Kauf von UNI-Token – dieser Wandel zeigt klar: Blockchain wird nicht mehr nur als Randexperiment gesehen, sondern als Kernbestandteil der nächsten Generation der Finanzinfrastruktur.
2. Ein Ringen um „Regulierung und Effizienz“
Diese Partnerschaft ist kein Schnellschuss. Laut Hayden Adams, Gründer von Uniswap, fanden die Verhandlungen zunächst in einem Sitzungsraum im BlackRock-Hauptquartier in Manhattan am Hudson Yards und im pinkfarbenen Büro von Uniswap im SoHo statt.
Als Vermögensverwalter mit Billionen an Vermögen ist BlackRock gegenüber DeFi stets vorsichtig. Sie schätzen die Effizienz der 24/7-Abwicklung auf der Chain, müssen aber gleichzeitig sicherstellen, dass sie den institutionellen Compliance-Standards entspricht. Das endgültige Konzept sieht vor, dass BlackRock über das RFQ-Framework (Request for Quote, eine Anfrage an professionelle Market Maker für große Transaktionen, anstatt auf öffentlichen Pools automatisch zu handeln) in UniswapX integriert wird, anstatt es direkt für alle Retail-Investoren zu öffnen. Das bedeutet, dass BUIDL-Transaktionen auf der Chain weiterhin nur auf Whitelist-Basis (nur bestimmte genehmigte Adressen dürfen teilnehmen) erfolgen, nur qualifizierte Käufer (wie in den USA definiert: Nettovermögen ≥ 5 Mio. USD oder Jahreseinkommen ≥ 200.000 USD) und ausgewählte Market Maker (z. B. Wintermute, ein Anbieter von Liquidität) beteiligt sind.
3. BlackRock’s Tokenisierungs-Experiment
1. Überblick über den BUIDL-Fonds
BUIDL (BlackRock USD Institutional Digital Liquidity Fund) ist ein tokenisierter Fonds, der durch US-Staatsanleihen und Bargeldäquivalente gedeckt ist und derzeit der größte institutionelle tokenisierte Fonds auf der Chain ist.
Fondsmerkmale:
- Basiswerte: Bargeld, US-Staatsanleihen und Repurchase Agreements
- Stabile Werte: Der Token bleibt stets bei 1 USD
- Ertragsverteilung: Tägliche Zinsakkumulation, monatliche Airdrops in neuen Tokens auf die Wallets der Investoren
- Investitionshürde: Nur für qualifizierte Investoren, Mindestanlage 5 Mio. USD
- Regulatorische Konformität: Unterliegt der Aufsicht der US Securities and Exchange Commission (SEC), im März 2024 gestartet, verwaltet bis Februar etwa 2,4 Mrd. USD. BUIDL ist auf mehreren Chains gelistet, darunter Ethereum, Solana, BNB Chain, Aptos und Avalanche. Im Januar erreichte BUIDL den Meilenstein von 150 Mio. USD an kumulativer Verteilung.
2. Chain-Upgrade des BUIDL-Fonds
BlackRock hat durch die Integration von BUIDL in Uniswap zwei historische Durchbrüche erzielt: Erstens die Verbindung der Liquiditätsschichten. Das traditionelle T+2-Abrechnungssystem (Kauf heute, Gutschrift erst übermorgen, mit Gegenparteirisiko) wurde bei UniswapX auf atomare Abrechnung (sofortige Abwicklung mittels Smart Contracts) reduziert, wodurch das Gegenparteirisiko eliminiert wurde. Robert Mitchnick, Leiter der digitalen Vermögenswerte bei BlackRock, sagt: „Die Integration von BUIDL in UniswapX markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Interoperabilität zwischen tokenisierten USD-Ertragsfonds und Stablecoins.“
Zweitens die Verlängerung der Renditekurve. Durch die DeFi-Komponierbarkeit (verschiedene DeFi-Protokolle können wie LEGO-Steine frei kombiniert werden, z. B. durch Verpfändung von Einlagen als Sicherheiten für Kredite auf anderen Plattformen, um Erträge zu vervielfachen) können BUIDL-Inhaber, während sie ihre US-Staatsanleihen-Exponierung beibehalten, gleichzeitig an Chain-übergreifenden Krediten oder Liquiditätsbereitstellung teilnehmen und so eine „Zinseszins-Strategie“ verfolgen. Für institutionelle Investoren, die auf Effizienz aus sind, ist das äußerst attraktiv.
4. Warum Uniswap?
Im DeFi-Bereich ist Uniswap nicht die einzige Liquiditätsplattform, aber es ist kein Zufall, dass BlackRock sich für eine Partnerschaft mit Uniswap entschieden hat.
Technisch gesehen erfüllt das RFQ-Mechanismus von UniswapX genau die Bedürfnisse von Institutionen nach „kontrollierter Liquidität“. Im Gegensatz zum AMM (Automated Market Maker, eine automatisierte Preisfindung durch eine Formel) ermöglicht RFQ professionellen Market Makern, bei Großaufträgen zu bieten, was sowohl die Preisfindung effizient macht als auch Slippage (große Preisabweichungen bei großen Trades) vermeidet. Das ist für institutionelle Transaktionen im Millionenbereich entscheidend.
Auf regulatorischer Ebene bietet die Funktion „Genehmigte Pools“ (Pools mit Zugangsbeschränkungen, nur KYC-verifizierte Adressen können teilnehmen) die notwendige Identitätsprüfung und Anti-Geldwäsche-Checks (KYC/AML). BlackRock kann sicherstellen, dass alle BUIDL-Partner überprüft sind, während die Transparenz und Nachverfolgbarkeit der Blockchain erhalten bleiben. Diese „halbzentralisierte“ DeFi-Form ist vielleicht genau die Übergangsphase, in der sich traditionelle Finanzgiganten am wohlsten fühlen.
Bemerkenswert ist, dass BlackRock nicht nur die Technologie von Uniswap nutzt, sondern auch direkt UNI-Token kauft. Dieser Schritt wird als strategische Investition in die Governance von Uniswap interpretiert, bei der UNI-Inhaber über Upgrades, Gebührenverteilungen und andere wichtige Entscheidungen abstimmen können.
Obwohl die genaue Positionierung nicht offengelegt wurde, katapultiert dies Uniswap unbestreitbar in eine „institutionelle Governance-Infrastruktur“.
5. Überlegungen zur RWA-Welle
Der Einstieg von BlackRock fällt in eine Zeit, in der die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) explodiert. Derzeit liegt der TVL (Total Value Locked, also der Gesamtwert der in DeFi-Protokollen eingesetzten Assets) bei etwa 100 Mrd. USD, während die traditionellen Kapitalmärkte in Billionen USD messen. Theoretisch reicht bereits 1 % der traditionellen Assets auf die Chain, um das gesamte DeFi-Ökosystem neu zu gestalten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Weg frei ist. Zunächst gibt es Streit um die Zugangsregeln. Das aktuelle Whitelist-System bildet in der DeFi-Welt eine „Glasdecke“: Nur institutionelle Investoren können die Vorteile der Chain nutzen, während normale Anleger nur zuschauen dürfen. Das steht im Widerspruch zum Grundgedanken der „permissionless finance“ (offene Finanzsysteme ohne Genehmigung), was Spannungen erzeugt.
Zweitens besteht Unsicherheit bezüglich der Regulierung. Obwohl der US-Kongress an einem Stablecoin-Gesetz arbeitet, bleibt die Haltung der SEC gegenüber DeFi unklar.
Als streng regulierte Vermögensverwalter muss BlackRock seine Chain-Aktivitäten äußerst vorsichtig im Rahmen der Compliance durchführen. Branchenbeobachter sagen: „DeFi ist nicht das Monster, das die traditionelle Finanzwelt verschlingt, sondern die traditionelle Finanzwelt, die DeFi zähmt.“
Schließlich gibt es technische Risiken. Smart-Contract-Schwachstellen, Orakel-Angriffe, Governance-Angriffe – all diese DeFi-spezifischen Risiken könnten bei BlackRock, das Billionen verwaltet, zu erheblichen Verlusten führen. Deshalb beschränkt sich die Zusammenarbeit auf „qualifizierte Käufer“, um die Risiken kontrolliert zu testen.
6. Fazit
Die Partnerschaft zwischen BlackRock und Uniswap ist wie eine Naht, die zwei parallel laufende Finanzwelten verbindet.
Für DeFi ist das eine Art „Legitimationsschritt“: Dezentrale Protokolle sind nicht mehr nur Spekulationsinstrumente, sondern zentrale Infrastruktur für institutionelle Vermögenswerte. Für die traditionelle Finanzwelt ist es ein notwendiger Schritt: Wenn tokenisierte Assets höhere Effizienz und Transparenz bieten, bedeutet die Ablehnung der Chain-Integration den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Der plötzliche Anstieg des UNI-Preises wird sich zwar wieder normalisieren, doch die durch diese Partnerschaft eingeleitete Paradigmenverschiebung ist kaum umkehrbar. Vom Bitcoin-Spot-ETF bis zur Chain-Integration von BUIDL baut BlackRock systematisch eine Brücke vom „Alten“ zum „Neuen“. Wenn diese Brücke stark genug ist, könnte die echte inklusive Finanzwelt endlich Wirklichkeit werden. Wie Hayden Adams nach der Ankündigung der Partnerschaft sagte: „Wir haben 18 Monate gebraucht, um zu beweisen, dass DeFi bereit ist für institutionelles Kapital. Jetzt hat das große Schauspiel erst begonnen.“