PANews 5. Februar – Laut CoinDesk hat der brasilianische Ausschuss für Wissenschaft, Technologie und Innovation im Kongress einen Gesetzesentwurf genehmigt, der die Verwendung algorithmischer Stablecoins verbieten soll. Der Gesetzentwurf wird die Ausgabe oder den Handel mit Stablecoins wie Ethena’s USDe und Frax, die ihren Wert durch Algorithmen anstelle von voll gedeckten Vermögenswerten stabilisieren, untersagen. Es wird verlangt, dass alle in Brasilien ausgegebenen Stablecoins vollständig durch isolierte Reservevermögen gedeckt sind. Der Gesetzentwurf erhöht zudem die Transparenzanforderungen und stuft die Ausgabe unbesicherter Stablecoins als neues strafrechtliches Vergehen ein, bei dem Verstöße mit bis zu acht Jahren Haft geahndet werden können. Für im Ausland ausgegebene Stablecoins (wie USDT, USDC) schreibt die neue Regelung vor, dass nur Unternehmen, die in Brasilien operieren, solche Vermögenswerte anbieten dürfen. Zudem müssen alle Transaktionsanbieter die Einhaltung ähnlicher regulatorischer Standards wie in Brasilien bestätigen; andernfalls tragen sie die Verantwortung für das Risikomanagement selbst. Der Gesetzentwurf muss noch vom Finanz- und Steuerkomitee sowie vom Verfassungs-, Justiz- und Bürgerausschuss geprüft werden, bevor er dem Senat vorgelegt wird, um endgültig Gesetz zu werden.