Gate News Nachrichten, am 9. April, veröffentlichte S&P Global Market Intelligence einen Bericht, der darauf hinweist, dass die Bankbranche bei ihrer strategischen Positionierung gegenüber Stablecoins insgesamt noch in einer frühen Phase der Erkundung steckt, obwohl die Marktbedeutung von Stablecoins bereits 316B US-Dollar überschritten hat.
Die Umfrage von S&P Global für das erste Quartal 2026 zeigt, dass unter 100 befragten Banken nur 7% entsprechende Rahmenwerke ausarbeiten; keiner hat tatsächliche Pilotprojekte durchgeführt. Zu den wichtigsten Bedenken der Banken gehören Risiken eines Abflusses von Einlagen, ein stärkerer Wettbewerb durch Nicht-Banken-Gesellschaften sowie unklare Auswirkungen auf die Einnahmen.
In Bezug auf die strategische Aufspaltung geht der Bericht davon aus, dass große Banken die Emission tokenisierter Einlagen prüfen, während kleinere und mittlere Institute eher über Fiat-Geld-Ein- und Auszahlungs-Kanäle einsteigen werden. Unabhängig von der gewählten Strategie müssen Banken ihre bestehenden Systeme umfangreich aufrüsten, um Echtzeit-Geschäfte mit digitalen Vermögenswerten zu unterstützen.