Grayscale fordert Upgrades für quantenresistente Blockchain-Updates, um das Risiko zu bekämpfen

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Grayscale Research hat nach einer neuen Warnung von Google Quantum AI zum frühen Rollout quantenresistenter Blockchain-Upgrade-Updates aufgerufen. Der Bericht legt nahe, dass Quantencomputing die derzeitigen kryptografischen Verschlüsselungsmethoden möglicherweise früher als zuvor angenommen untergraben könnte. Als Reaktion hebt Grayscale die Bemühungen des XRP Ledger und von Solana in der Post-Quantum-Kryptografie als potenzielle Lösungen hervor, um diese sich abzeichnenden Sicherheitsrisiken zu adressieren.

Bemühungen des XRP Ledger gegen Quantenangriffe

Der XRP Ledger (XRPL) hat begonnen, quantenresistente Technologien zu experimentieren, um sich auf zukünftige Bedrohungen durch Quantencomputing vorzubereiten. Das Ledger testet derzeit ML-DSA-Signaturen auf seinem AlphaNet. Obwohl diese Bemühungen sich noch in einem frühen Stadium befinden, merkt Grayscale an, dass sie einen entscheidenden Schritt darstellen, um die Sicherheit von Blockchain-Systemen in einer post-quantum Welt zu verbessern.

Grayscale betont die Notwendigkeit, dass die Blockchain-Community die Umsetzung solcher Lösungen beschleunigt. Die Kryptoindustrie steht vor Herausforderungen wie Engineering und Konsensbildung, die eine erhebliche Zusammenarbeit über Netzwerke hinweg erfordern. Darüber hinaus muss jedes quantenresistente Upgrade potenzielle Probleme adressieren, einschließlich einer Verringerung des Transaktionsdurchsatzes, was die Skalierbarkeit des Netzwerks beeinträchtigen könnte.

Obwohl XRPL nicht vollständig „quantensicher“ ist, stellen die Experimente auf dem AlphaNet einen bedeutenden Fortschritt bei der Vorbereitung auf Quantenbedrohungen dar. Grayscale fordert weitere Tests und die eventuale Bereitstellung dieser kryptografischen Updates, um die Blockchain vor Quantenangriffen zu schützen. Das Projekt entwickelt sich noch, ist aber ein wichtiger Schritt nach vorn in der Einsatzbereitschaft der Branche.

Forschung zur Post-Quantum-Kryptografie von Solana

Solana unternimmt ebenfalls proaktive Schritte als Reaktion auf die potenziellen Risiken, die durch Quantencomputing entstehen. Das Netzwerk hat sich mit Project Eleven zusammengetan, um mit quantenresistenten kryptografischen Signaturen zu experimentieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Blockchain vor zukünftigen Quantenbedrohungen zu sichern, die die bestehenden Verschlüsselungsmethoden untergraben könnten.

Grayscale warnt jedoch, dass quantenresistente Upgrades auf Solana das Potenzial gezeigt haben, die Netzgeschwindigkeit erheblich zu senken. Die Tests deuten darauf hin, dass die Implementierung quantenresistenter Signaturen zu einem Rückgang der Netzgeschwindigkeit um 90% führen könnte. Während Sicherheit oberste Priorität hat, bleibt die Herausforderung bestehen, Quantenresistenz mit der Aufrechterhaltung der Skalierbarkeit der Blockchain in Einklang zu bringen.

Trotz dieser Herausforderungen betrachtet Grayscale Solanas Initiative als weiteren bedeutenden Schritt, um die Widerstandsfähigkeit des Blockchain-Ökosystems sicherzustellen. Das Unternehmen betont, dass die Kryptoindustrie weiterhin mit diesen Lösungen experimentieren und sie verfeinern muss. Solanas Beteiligung an der Post-Quantum-Kryptografie ist nur ein Beispiel dafür, wie Blockchain-Netzwerke sich auf die Zukunft vorbereiten.

Die Auswirkungen von Quantencomputing auf Bitcoin

Der Bericht von Grayscale hebt außerdem hervor, wie Quantencomputing unterschiedliche Risiken für Blockchains darstellt, je nach ihren Strukturen. Bitcoin verwendet zum Beispiel ein UTXO-(unspent transaction output)-Modell, von dem Grayscale argumentiert, dass es weniger anfällig für Quantenbedrohungen sei als Blockchains mit einem Account-Modell, wie etwa Ethereum. Das Fehlen nativer Smart Contracts bei Bitcoin reduziert zudem seine Anfälligkeit für Quantencomputing-Vulnerabilitäten weiter.

Grayscale weist jedoch darauf hin, dass die größte Sorge bei Quantencomputing der potenzielle Verlust privater Schlüssel ist. Wenn ein privater Schlüssel nicht mehr zugänglich ist, könnte dies zum Verlust oder zur Unzugänglichkeit von Coins führen. In einer solchen Situation könnten Coins verbrannt, absichtlich zurückgehalten oder einfach ungenutzt gelassen werden.

Das Netzwerk von Bitcoin steht ebenfalls vor Herausforderungen, wenn es darum geht, einen Konsens über Protokolländerungen zu erreichen. Grayscale verweist auf die Debatte aus dem letzten Jahr über die Aufnahme von Bilddaten in Blöcke als Beispiel für die Hürden, die die Bitcoin-Community überwinden muss, wenn sie Sicherheits-Upgrades adressiert. Der weitere Weg für quantenresistente Lösungen wird erhebliche Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung innerhalb der Community erfordern.

Dieser Artikel wurde ursprünglich als Grayscale Calls for Quantum-Resistant Blockchain Upgrades to Combat Risk auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-News, Bitcoin-News und Blockchain-Updates.

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