Die USA dominieren die globale Bitcoin-Minenindustrie; ein Rückgang der Hash-Rate um 5,8 % löst eine Gewinnkrise bei Minern aus

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Gate News Nachrichten: Im zweiten Quartal 2026 ist die globale Bitcoin-Hashrate im Quartalsvergleich um 5,8% gesunken und auf 1004 EH/s gefallen, was auf einen deutlichen finanziellen Druck in der Mining-Branche hinweist. Der Bitcoin-Preis ist von 126k USD im Oktober 2025 auf 65k USD im Februar 2026 gefallen und hat die Ertragsfähigkeit der Miner unmittelbar geschwächt. Der Hash-Preis (Hashprice) ist auf 27,89 USD pro PH/s und Tag gesunken; Geräte mit einer Effizienz unter 25 J/TH lassen sich kaum noch im Betrieb halten. Etwa 252 EH/s Hashrate sind offline, ein Teil davon möglicherweise dauerhaft stillgelegt.

Obwohl die globale Hashrate insgesamt zurückgeht, entfällt auf die USA weiterhin ein Anteil von 37,4% an der weltweiten Bitcoin-Hashrate, rund 375 EH/s, womit sie die führende Position behalten. Russland liegt mit 16,9% auf dem zweiten Platz, China mit 12%. Nach den Compliance-Maßnahmen in Xinjiang im Jahr 2025 wurden jedoch etwa 13% der Mining-Farmen geschlossen. Diese drei Länder zusammen decken fast 65% der weltweiten Hashrate ab, was zeigt, dass die Netzwerk-Konzentration weiter zunimmt.

In der Zwischenzeit wachsen einige Schwellenmärkte sehr schnell. Kirgisistan verzeichnete im Jahresvergleich ein Plus von 300%, Paraguay einen Anstieg von 54% pro Jahr; Laos und Finnland verdoppelten ihre Hashrate, und auch Äthiopien macht 2,5% der globalen Hashrate aus. Dies verdeutlicht, wie wichtig politische Unterstützung und natürliche Ressourcen für die Ausgestaltung des Minings sind. Im Gegensatz dazu ist die Hashrate im Iran um etwa 7 EH/s zurückgegangen, in Argentinien um 42%. Makroökonomische und geopolitische Faktoren beeinflussen weiterhin die Entwicklung in Teilen der Region.

Das Bitcoin-Netzwerk reguliert sich kontinuierlich selbst: Anfang April 2026 stieg die Schwierigkeit wieder um fast 4%, nachdem sie zuvor um etwa 8% gesunken war. Das spiegelt die Anpassungsfähigkeit des Mining-Protokolls an Hashraten-Veränderungen wider. Insgesamt betrachtet werden die aktuellen Hashraten-Schwankungen vor allem durch Preiszyklen beeinflusst, und die Nachhaltigkeit der Mining-Branche hängt weiterhin in hohem Maße von der Marktumgebung und der Hardware-Effizienz ab. Das gleichzeitige Ausscheiden von High-Cost-Mining-Geräten und die Expansion in Schwellenmärkten zeigt, dass sich die globale Bitcoin-Mining-Landschaft derzeit in einem tiefgreifenden Wandel befindet.

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