Bitcoin fällt unter 69k US-Dollar: Trumps letztes Ultimatum an den Iran löst risikoscheue Verkäufe aus

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Gate News Nachrichten: Der Bitcoin ist am 7. April im asiatischen Frühhandel in der Nähe von 685.000 US-Dollar zurückgefallen; der intraday Rückgang beträgt etwa 2%. Die zuvor kurzzeitige Erholung über 700.000 US-Dollar wurde vollständig aufgezehrt. Dieses Pullback ist nicht durch Veränderungen auf der On-Chain- oder Liquiditätsseite ausgelöst, sondern durch einen Stimmungsimpuls infolge einer Eskalation der Lage im Nahen Osten.

Während die letzte Frist für militärische Maßnahmen, die Trump dem Iran gesetzt hat, näher rückt, zieht sich die Risikobereitschaft der Märkte deutlich zurück. Der Iran lehnt Bedingungen für eine Feuerpause ab und stellt stattdessen Anforderungen wie die Aufhebung von Sanktionen, wodurch die Spannung weiter zunimmt. Infolgedessen schießen die internationalen Ölpreise auf über 113 US-Dollar pro Barrel, während Gold synchron zulegt und in den Bereich historischer Hochs vordringt; traditionelle sichere Häfen erhalten dadurch Zuflüsse.

Der Kryptomarkt steht hingegen unter Druck: Der Bitcoin erholte sich zeitweise auf etwa 690.000 US-Dollar und pendelte in dieser Spanne, während der Ethereum über 2100 US-Dollar zur Konsolidierung bleibt. Auch andere große Assets wie XRP verzeichneten zeitgleich einen leicht rückläufigen Trend. Daten zeigen, dass die vorherige Erholung vor allem durch Liquidationen von über 145 Millionen US-Dollar ausgelöste Short-Positionen getrieben wurde. Der Zufluss neuer Gelder blieb begrenzt, weshalb der Anstieg anhaltender Konsistenz entbehrte.

Strukturell betrachtet hat der Bitcoin in letzter Zeit mehrfach versucht, die Marke von 700.000 US-Dollar zu durchbrechen, ohne Erfolg; dadurch ist in der aktuellen Phase ein Widerstandsbereich entstanden. Sobald der Markt diesen Bereich erreicht, kommt es zu deutlich spürbarem Verkaufsdruck und einem Mangel an Liquidität, was dazu führt, dass der Preis wiederholt zurückfällt. Dieses Handelsmuster verstärkt sich unter den aktuellen makroökonomischen Rahmenbedingungen weiter.

Zusätzlich wird die Lage in der Straße von Hormus zu einer entscheidenden Variablen. Wenn der Transport von Energie blockiert wird, könnte dies die Inflations­erwartungen weiter anheizen und die Bewertung von Risikowerten dämpfen. Die Kopplung zwischen dem Kryptomarkt und globalen Risikowerten bleibt weiterhin auf hohem Niveau; der kurzfristige Kursverlauf des Bitcoins könnte daher weiterhin maßgeblich von makroökonomischen Ereignissen bestimmt werden.

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