Hongkong verzögert die Erteilung der ersten Stablecoin-Lizenzen

Hongkong verzögert Stablecoin-Lizenzen, während Aufsichtsbehörden 36 Anträge prüfen, strengere KYC-Regeln einführen und finanzielle Stabilität vor den ersten Genehmigungen sicherstellen.

Hongkong hat die Veröffentlichung seiner ersten Stablecoin-Lizenzen verzögert. Ursprünglich sollte sie bis Ende März 2026 umgesetzt werden. Dennoch gehen die Behörden die Anträge weiterhin sorgfältig durch. Daher ist der Prozess nun stärker auf Compliance und Sicherheit ausgerichtet.

Hongkong prüft Stablecoin-Anträge mit strengeren Regeln

Die Hong Kong Monetary Authority hatte zuvor geplant, die Lizenzen im März zu genehmigen. Sie erhielt ungefähr 36 Anträge von verschiedenen Unternehmen. Dennoch wurden bisher keine Genehmigungen angekündigt.

Die Beamten gaben an, weitere Details zu den Antragstellern zu sammeln. Zusätzlich prüfen sie jeden Fall akribisch. Somit spiegelt die Pause eine zurückhaltende Haltung zur Regulierung von Stablecoins wider.

Darüber hinaus werden auch strengere Know-Your-Customer-Regeln in Betracht gezogen. Diese Vorschriften sollen Geldwäsche verhindern. Dadurch müssen Unternehmen vor einer Erlaubnis zum Betrieb stärker compliant sein.

Außerdem untersuchen die Aufsichtsbehörden Reservemanagementsysteme. Sie möchten, dass Emittenten gut finanziert sind. Daher verlangsamt sich die Entwicklung in diesen Bereichen und bremst damit den Ablauf.

Verpasste Frist spiegelt Fokus auf finanzielle Stabilität wider

Zuvor hatte Eddie Yue angegeben, dass die Lizenzen bis März 2026 ausgestellt würden. In derselben Mitteilung bekräftigte Paul Chan Mo-po diesen Schritt im Februar.

Die Frist ist jedoch ohne Genehmigungen verstrichen. Somit ist diese Verzögerung zu einem Thema im Markt geworden. Dennoch berichten die Behörden, dass sie bestrebt sind, diese Aufgabe in naher Zukunft zu bewältigen.

Zudem möchten die Aufsichtsbehörden keine finanziellen Risiken innerhalb des Systems. Wenn sie nicht gesteuert werden, können Stablecoins die Stabilität von Banken beeinträchtigen. Folglich schauen sich Regierungen nach langfristiger Sicherheit um.

Darüber hinaus sind Analysten der Ansicht, dass die Verzögerung auf einen klaren regulatorischen Ansatz hinweist. Hongkong bevorzugt gute Regulierungen gegenüber schnellen Genehmigungen. Daher können während der ersten Welle nicht viele Unternehmen lizenziert werden.

Große Unternehmen bleiben im Rennen um die ersten Lizenzen

Mehrere große Unternehmen erhalten ebenfalls frühe Genehmigungen. Dazu gehören HSBC und Standard Chartered. Die beiden gelten in der ersten Runde als gute Kandidaten.

Außerdem gibt es auch ein Joint Venture zwischen Animoca Brands und HKT. Damit ist der Wettbewerb zwischen den Top-Antragstellern hoch. Mehrere Unternehmen erwarten, anspruchsvolle Anforderungen erfüllen zu müssen.

Andere Unternehmen können sich in der Zwischenzeit in späteren Runden anschließen. Dazu gehören Futu Securities und OSL Group. Folglich kann der Lizenzierungsprozess in Etappen erfolgen.

Darüber hinaus begann die Stablecoin Ordinance am 1. August 2025. Sie schuf das Rechtssystem für die Ausstellung von Lizenzen. Dennoch wird sie nicht so schnell umgesetzt, wie es eigentlich erforderlich wäre.

Gleichzeitig stehen die Aufsichtsbehörden in engem Kontakt mit den Antragstellern. Sie stellen häufig Fragen und verlangen Klarstellungen. Daher sollten Unternehmen nicht unvorbereitet sein, um sich an Änderungen der Regeln anzupassen.

Alles in allem schreitet Hongkong bei der Regulierung von Stablecoins mit Vorsicht voran. Die Verzögerung ist durch hohe Compliance und finanzielle Sicherheit gekennzeichnet. Dadurch können die abschließenden Lizenzen hohe Krypto-Markstandards weltweit etablieren.

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