
Google launcht offiziell Veo 3.1 Lite und positioniert es als das kostengünstigste Video-Generierungsmodell innerhalb der Veo-3.1-Serie. Veo 3.1 Lite ist bei einer Auflösung von 720p zu einem Preis von 0,05 US-Dollar pro Sekunde erhältlich. Die Generierungsgeschwindigkeit ist identisch mit Veo 3.1 Fast, jedoch liegen die Kosten bei weniger als einem Drittel; gleichzeitig kündigt Google an, dass die Preise für Veo 3.1 Fast ab dem 7. April über alle Auflösungen hinweg gesenkt werden.
Der zentrale Wertversprechen von Veo 3.1 Lite besteht darin, durch deutlich niedrigere Kosten eine mit der Fast-Version identische Generierungs-geschwindigkeit zu erhalten:
720p-Preis: 0,05 US-Dollar/Sekunde (8-Sekunden-Video Gesamtkosten: 0,40 US-Dollar)
1080p-Preis: 0,08 US-Dollar/Sekunde
Unterstützte Auflösung: 720p und 1080p, kein 4K-Output
Videodauer: wählbar 4 Sekunden, 6 Sekunden oder 8 Sekunden; die Gebühren werden proportional zur jeweiligen Länge berechnet
Bildformat: Querformat (16:9) und Hochformat (9:16) – jeweils zwei Seitenverhältnisse
Eingabemodus: unterstützt gleichzeitig Text-zu-Video (text-to-video) und Bild-zu-Video (image-to-video)
Audio: standardmäßig inklusive Audio-Generierung, keine separate Konfiguration erforderlich
Beispiel für ein 8-Sekunden-720p-Video: Die vollständigen Kosten für Veo 3.1 Lite betragen 0,40 US-Dollar, während Veo 3.1 Fast derzeit bei 1,20 US-Dollar liegt (8 × $0.15); die Kostendifferenz erreicht das Dreifache. Google sagt, diese Version „ermöglicht Entwicklern, Vide-Anwendungen in hoher Kapazität zu bauen – mit weniger als der Hälfte der Kosten von Veo 3.1 Fast“.
Google kündigt gleichzeitig an, dass es ab dem 7. April alle Auflösungs-Preise für Veo 3.1 Fast senkt, mit folgenden Veränderungen:
720p: $0.15 → $0.10 US-Dollar/Sekunde (Preisabschlag ca. 33%) 1080p: $0.15 → $0.12 US-Dollar/Sekunde (Preisabschlag ca. 20%) 4K: $0.35 → $0.30 US-Dollar/Sekunde (Preisabschlag ca. 14%)
Nach der Anpassung ist Veo 3.1 Lite (720p $0.05/Sekunde) weiterhin um die Hälfte günstiger als die reduzierte Fast-Version (720p $0.10/Sekunde). Der Unterschied in der Ausrichtung zwischen den beiden Modell-Varianten wird damit noch klarer: Die Lite-Version richtet sich an kosten-sensibles Szenarien mit häufigen Abrufen, während die Fast-Version für Anwendungen gedacht ist, die höhere Anforderungen an die Ausgabequalität stellen.
Google weist offiziell darauf hin, dass die Einführung von Veo 3.1 Lite „die Veo-3.1-Modellreihe vervollständigt und Entwicklern Lösungen bietet, die sich flexibel nach Bedarf auswählen lassen“. Aus Sicht der praktischen Auswahl gilt: Unterschiedliche Anwendungsszenarien entsprechen jeweils unterschiedlichen optimalen Entscheidungen. Bei hochfrequenten Szenarien wie der massenhaften Generierung von Social-Media-Inhalten, Tools für E-Commerce-Werbevideos oder der großvolumigen Produktion von Lernvideos erhöht die niedrige Einheitens-kosten von Veo 3.1 Lite die kommerzielle Umsetzbarkeit deutlich. Für professionelle Szenarien mit strengen Anforderungen an die Videoqualität, wie Markenwerbung oder Film-Previews auf professionellem Niveau, liefern die nach Preisreduzierung verfügbaren Veo-3.1-Fast- oder 4K-Versionen höhere Ausgabe-standards.
Beide Modelle haben dieselbe Generierungsgeschwindigkeit. Der wesentliche Unterschied liegt in den Kosten und der maximalen Auflösung: Die Lite-Version kostet 0,05 US-Dollar pro Sekunde; nach dem 7. April wurde die Fast-Version auf 0,10 US-Dollar pro Sekunde gesenkt. Zwischen beiden besteht weiterhin ein Faktor von 2. Die Lite-Version unterstützt maximal 1080p und bietet keinen 4K-Output, was sie für kosten-sensible Anwendungen mit einem Auflösungsbedarf innerhalb von 1080p prädestiniert.
Veo 3.1 Lite ist jetzt offiziell über die bezahlte Stufe der Gemini API sowie über Google AI Studio verfügbar; Entwickler können die Google-Entwicklerdokumentation einsehen, um die vollständigen API-Spezifikationen und Hinweise zur Nutzung zu erhalten. Die Einbindung ist sofort möglich und erfordert keine separate Genehmigung.
Google bringt gleichzeitig eine kostengünstigere Lite-Version heraus und senkt den Preis der Fast-Version. Das zeigt, dass die Grenzkosten für die KI-Video-generierung schnell fallen. Diese Preiskampagne könnte Wettbewerber wie Runway und Sora unter Druck setzen; gleichzeitig senkt sie für mittelständische und kleine Entwickler deutlich die Hürde, KI-Video-Funktionen in ihre Produkte zu integrieren. Damit ist zu erwarten, dass sich dieses Anwendungsszenario schneller in einem breiteren Markt durchsetzt.