XRPs Schlüsselrotationsfunktion wirkt plötzlich entscheidend, da Google bestätigt, dass Bitcoin in 9 Minuten geknackt werden kann

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Google hat gerade etwas veröffentlicht, das den gesamten Krypto-Sektor erschüttert hat. Neue Forschungen zeigen, dass Quantencomputer möglicherweise viel näher daran sind, die Kryptosicherheit zu brechen, als irgendjemand erwartet hatte.

Was früher nach einem entfernten Risiko klang, ist plötzlich dringend geworden. Der Zeitplan, um private Schlüssel zu knacken, ist von Monaten auf Minuten zusammengeschrumpft.

Das verändert, wie sicher große Blockchains heute wirklich sind. Und jetzt ist das Gespräch nicht mehr „ob“, sondern „wie bald“.

  • Die 9-Minuten-Bedrohung verändert alles
  • Warum Ripple’s XRP in den Fokus rückt
  • Googles ungewöhnliche Aktion signalisiert Dringlichkeit

Die 9-Minuten-Bedrohung verändert alles

Der größte Schock aus dem Bericht ist die Geschwindigkeit. Laut Googles Schätzungen könnte ein leistungsstarker Quantencomputer einen privaten Schlüssel in nur neun Minuten knacken.

Dieser Detailpunkt trifft härter, als er zunächst klingt.

Es dauert etwa zehn Minuten, bis eine Bitcoin-Transaktion bestätigt wird. Aber wenn eine Person in der Lage ist, diesen Prozess in Echtzeit zu überwachen und den privaten Schlüssel abzufangen, bevor die Transaktion verarbeitet wird, und dann eine neue Transaktion von der eigenen Seite einzufügen, ohne dass jemand etwas merkt, dann handelt es sich um eine Form eines „Mempool“-Angriffs. Das ist nicht nur eine theoretische Bedrohung, sondern auch eine sehr mögliche Realität.

Was diese Situation wirklich unangenehm macht, ist, wie viel einfacher es geworden ist. Googles Zahlen zufolge bräuchtest du etwa 1.200 bis 1.450 logische Qubits, um das hinzubekommen – das ist weit weniger als das, was viele zuvor erwartet haben. Anders gesagt: Was früher unerreichbar wirkte, beginnt jetzt… machbar auszusehen.

Allerdings betrifft das nicht nur Bitcoin.

Laut Diskussionen rund um die Forschung ist jede Blockchain, die nicht quantenresistent ist, exponiert. Dazu gehören Ethereum und die meisten großen Netzwerke heute.

Tatsächlich merkte Google an, dass sogar Top-Ethereum-Wallets innerhalb weniger Tage verwundbar sein könnten, und zwar mit fortgeschrittenen Quanten-Systemen. Das Risiko ist also breit, und es wächst schneller als erwartet.

Warum Ripple’s XRP in den Fokus rückt

Hier wird es für XRP besonders spannend. Ein Krypto-Forscher namens Vet wies darauf hin, dass Googles Erkenntnisse das XRP Ledger mehrfach erwähnten – insbesondere seine Arbeiten rund um die Quantenresistenz.

Ein besonderes Merkmal ist der Key-Rotation-Mechanismus.

Im Gegensatz zu vielen Blockchains ermöglicht Ripple’s XRP den Nutzern, ihre kryptografischen Schlüssel zu ändern, ohne Gelder in ein neues Wallet zu verschieben. Auf dem Papier fügt das eine zusätzliche Ebene an Flexibilität und Schutz hinzu.

Außerdem gibt es laufende Arbeiten, wie das „Denis“-Testnetz, die darauf abzielen, quantenfeste Algorithmen in das XRP Ledger zu integrieren.

Aber da ist ein Haken. Selbst mit Key Rotation ist der Schutz nicht perfekt.

Wie Vet erklärte, kann, sobald eine Transaktion signiert und eingereicht wurde, sogar diese Signatur selbst weiterhin zum Ziel werden. In einem schnell genugen Angriffsszenario, wie dem von Google beschriebenen Neun-Minuten-Fenster, kann das Rotieren der Schlüssel möglicherweise nicht ausreichen, um das zu stoppen.

Also: Auch wenn XRP einen Vorsprung hat, weil es diese Probleme früh adressiert hat, ist es nicht vollständig immun.

Googles ungewöhnliche Aktion signalisiert Dringlichkeit

Eine Sache, die wirklich auffällt, ist, wie Google damit umgegangen ist.

Sie haben nicht einfach alles veröffentlicht wie ein normales Forschungspapier. Einige Teile davon wurden bewusst ausgeblendet, weil es so sensibel ist. Allein das sagt dir, dass das für sie nichts ist, das sie auf die leichte Schulter nehmen.

Was sie stattdessen konkret getan haben, ist, Zero-Knowledge-Proofs zu verwenden, um die Gültigkeit ihrer Arbeit nachzuweisen, ohne zu zeigen, wie es gemacht wird. Und das ist etwas, was man nicht jeden Tag sieht. Es sagt viel über die tatsächliche Tragweite der Bedrohung.

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Bis zu diesem Punkt ist ziemlich klar, dass der Branche inzwischen der Luxus von Zeit fehlt. Der einzige echte Weg nach vorn ist die Umstellung auf Post-Quantum-Kryptografie, also im Grunde neue Signatursysteme, die gebaut sind, um diese Art von Bedrohung zu überleben.  Aber noch hat keine große Blockchain diesen Schritt vollständig gemacht.

Und laut Google werden Fortschritte im Quantencomputing nicht mit Warnsignalen einhergehen. Es wird einfach… passieren.

Fürs Erste sieht der Ansatz von Ripple’s XRP, besonders Funktionen wie Key Rotation und die frühe Erprobung quantensicherer Systeme, inzwischen wichtiger aus denn je.

Aber das große Ganze ist dieses: Noch ist kein Netzwerk vollständig bereit. Und wenn Google Recht hat, dann tickt die Uhr schneller, als irgendjemand erwartet.

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