OpenFX, ein Fintech-Startup, das darauf abzielt, die Devisenmärkte zu modernisieren, hat 94 Millionen US-Dollar an frischem Kapital aufgenommen, während es die Nutzung von stablecoins im globalen Zahlungsverkehr ausbauen will.
Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von Accel, Lightspeed Faction, M13, Northzone und Pantera und bewertet das Unternehmen laut Reuters, unter Berufung auf mit dem Prozess vertraute Personen, mit rund 500 Millionen US-Dollar.
OpenFX wurde 2024 von Prabhakar Reddy gegründet und hilft dabei, große Geldbeträge grenzüberschreitend mithilfe von stablecoins zu bewegen. Das Unternehmen fungiert als Brücke zwischen herkömmlichen Bankverbindungen und digitalen Assets und ermöglicht so schnellere und günstigere FX-Umwandlungen.
Reddy war Berichten zufolge dazu inspiriert, OpenFX zu starten, nachdem er lange Schlangen vor Western-Union-Filialen in Dubai gesehen hatte. Zwar hätten sich kleinere Überweisungen verbessert, doch er bemerkte große Ineffizienzen, als Unternehmen versuchten, Beträge im Bereich von 1 Million US-Dollar bis 10 Millionen US-Dollar zu bewegen.
OpenFX sagt, es wickele inzwischen mehr als 45 Milliarden US-Dollar im annualisierten Zahlungsvolumen ab, nachdem es vor einem Jahr noch bei 4 Milliarden US-Dollar lag. Zu den Kunden zählen Neobanken, Payroll-Plattformen und Anbieter von Auslandsüberweisungen.
Mit der neuen Finanzierung plant das Unternehmen, in Südostasien und Lateinamerika zu expandieren – zwei Regionen, in denen die Nutzung von stablecoins schnell wächst. OpenFX ist derzeit in den USA, im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Indien aktiv.