Gate News Nachrichten, am 26. März gab GameStop bekannt, dass die zuvor auf eine CEX transferierten etwa 4.710 BTC nicht verkauft wurden, sondern als Sicherheiten für eine gedeckte Call-Optionsstrategie verwendet wurden, um Prämieneinnahmen zu erzielen. Das Unternehmen verkaufte außerbörslich (OTC) kurzfristige Call-Optionen mit einem Ausübungspreis zwischen 105.000 und 110.000 USD, behielt dabei die Bitcoin-Position bei und generierte Einnahmen, begrenzte jedoch gleichzeitig die Gewinnmöglichkeiten bei einem Anstieg des Bitcoin-Preises. Aufgrund dieser Struktur hält GameStop keine direkten Bitcoin-Assets mehr, sondern verbucht sie als “Forderungen”, also das Recht, in Zukunft BTC im Gegenwert von den Gegenparteien zurückzuerhalten. Da Sicherheiten wiederverpfändet oder wiederverwendet werden können (Rehypothecation), hat sich die Position in eine Derivate-Exposure mit Gegenparteirisiko verwandelt. Laut Geschäftsbericht belief sich der Wert der Forderungen im Zusammenhang mit dieser Strategie zum Ende des Geschäftsjahres auf etwa 368,3 Millionen USD, während ein unrealisierter Verlust von rund 59,7 Millionen USD aufgrund des Bitcoin-Preisdrops verzeichnet wurde. Zudem bestätigte das Unternehmen eine Optionsverbindlichkeit von etwa 700.000 USD sowie einen unrealisierten Gewinn von 2,3 Millionen USD.