BlockBeats Nachrichten, am 25. März hat die Ethereum Foundation am Dienstag eine neue Roadmap veröffentlicht, die darlegt, wie das Entwicklungsteam sich auf die Bedrohung durch Quantencomputing vorbereitet. Das Quanten-Team der Stiftung schätzt, dass eine Reihe von ersten Netzwerk-Upgrade-Phasen vor 2029 abgeschlossen sein werden, hauptsächlich durch vier wichtige Hard Forks.
Die Stiftung erklärt, dass Quantencomputing letztlich in der Lage sein wird, die Public-Key-Kryptographie zu knacken, die Eigentum, Authentifizierung und Konsens in allen digitalen Systemen schützt, doch diese Bedrohung wird voraussichtlich nicht sofort eintreten. Die Forscher des Quanten-Teams der Stiftung schätzen, dass Quantencomputer mit kryptografischen Fähigkeiten noch 8 bis 12 Jahre entfernt sind.
Bei den vier Hard Forks wird der „I“-Fork den Netzwerk-Validierern einen quantensicheren Public Key bereitstellen, der „J“-Fork wird die Gas-Kosten für die Validierung quantensicherer Signaturen senken. Beide Upgrades sind in die für später in diesem Jahr geplante Hegota-Fork-Überlegung einbezogen. Der „L“-Fork wird den Netzwerkstatus in Form von Zero-Knowledge-Proofs komprimieren, während der „M“-Fork das Layer-2-Netzwerk vor quantenbedingten Bedrohungen schützen soll.
Die Forscher geben an, dass die Upgrades des Layer-1-Protokolls vor 2029 abgeschlossen sein können, während die vollständige Migration auf die Ausführungsebene danach noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Die Ethereum Foundation hat im Januar dieses Jahres ein spezielles Quanten-Team gegründet, und das Entwickler-Testnetz hat im März mit der Erprobung einiger Quantenfunktionen begonnen.