Gate News Nachrichten, am 20. März erklärte Bridgit Kourana, Portfoliomanager bei Wellington Management, dass nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran die steigenden Ölpreise die globalen Ölimportkosten erhöht haben. Gleichzeitig wurden die Währungen der meisten wichtigen Volkswirtschaften gegenüber dem US-Dollar geschwächt. Diese doppelte Belastung führt dazu, dass im Zuge einer stärkeren Dollar-Entwicklung und explodierender Ölpreise ausländische Staaten und Unternehmen möglicherweise US-Aktien und -Anleihen verkaufen müssen, um die plötzlich teurer gewordenen Ölkosten zu decken. Kourana wies darauf hin, dass ausländische Investoren bisher noch nicht durch den Verkauf amerikanischer Vermögenswerte die höheren Energiekosten finanzieren mussten. Sollte der Ölpreis jedoch weiterhin hoch bleiben, könnten Länder wie Japan und Südkorea US-Aktien und -Anleihen abbauen, um Mittel für Energieimporte zu erhalten. Dieses Risiko ist besonders relevant, da die Beteiligungen ausländischer Staaten und Regierungen am US-Markt stetig wachsen.