Gate News Nachrichten, am 18. März, erklärte die Investmentbank TD Cowen, dass sich das Zeitfenster für die Verabschiedung des US-Kryptogesetzes möglicherweise bis zur Augustsitzung verlängert, wodurch die bisherige Erwartung, die Gesetzgebung vor den Osterferien abzuschließen, durchbrochen wird. Jaret Seiberg, Geschäftsführer des Washington-Research-Teams von TD Cowen, betonte, dass die Osterpause kein entscheidender Meilenstein sei und die Gesetzesarbeit vor und nach der Pause fortgesetzt werden könne. Mit dem Ende der Vorwahlen hätten einige Abgeordnete zudem mehr Flexibilität bei Verhandlungen. Seiberg ist der Ansicht, dass die Augustsitzung das letzte bedeutende Legislaturfenster sei, da der Kongress im September nur 12 Tage und im Oktober nur 2 Tage tagt, was gerade ausreiche, um Ausgaben- und Verteidigungsbeförderungsgesetze zu verabschieden. Er wies außerdem darauf hin, dass bei einem Machtwechsel im Kongress nach den Zwischenwahlen 2026 das Gesetz möglicherweise auf 2027 verschoben wird. Es wird erwartet, dass die Mehrheit im Repräsentantenhaus möglicherweise zu den Demokraten wechselt, die dann möglicherweise auf 2027 verschieben, um mehr Einfluss zu gewinnen. Derzeit ist das Kryptogesetz aufgrund des Widerstands der Banken gegen die Erträge aus Stablecoins und der Bemühungen der Demokraten, Interessenkonflikte bei Regierungsbeamten zu regeln, ins Stocken geraten. Berichten zufolge nähern sich beide Seiten jedoch einer Einigung. Seiberg erklärte, dass die SEC im Falle eines Scheiterns bis 2026 die für die Branche erforderlichen Regulierungsmaßnahmen ergreifen werde.