Zach Pandl, Leiter der Forschung bei Grayscale Investments, erklärte in einem Interview im März 2026, dass XRP nach klareren digitalen Vermögensregulierungen in den USA erheblich neu bewertet werden könnte, insbesondere im Hinblick auf langfristige Token-Angebotsdynamik und institutionelle Beteiligung.
Pandl bemerkte, dass Investoren bereits Positionen aufbauen, um auf mögliche politische Entwicklungen vorbereitet zu sein. Seit dem Start flossen 121 Millionen US-Dollar in Grayscales XRP-Investmentprodukt (GXRP) und bis Anfang März 1,4 Milliarden US-Dollar in fünf vorgeschlagene XRP-ETFs.
Die Kommentare kommen, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) kürzlich eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, um die Überwachung digitaler Vermögenswerte zu koordinieren. Währenddessen steht der CLARITY Act vor legislative Unsicherheiten, da Debatten über Stablecoin-Ertragsbestimmungen und andere Streitpunkte andauern.
Pandl erklärte in einem Gespräch mit dem Krypto-Moderator Paul Barron, dass verbesserte regulatorische Leitlinien zu einer Neubewertung mehrerer digitaler Vermögenswerte führen könnten. Besonders bei XRP könnte Klarheit über Themen wie langfristige Token-Angebotsdynamik eine entscheidende Rolle bei der Beeinflussung der Anlegerstimmung und Bewertung spielen.
„Wenn zukünftige Politiken die Unsicherheit bezüglich von XRP-Angebotsdynamiken verringern, könnte dies die Bewertung des Vermögenswerts positiv beeinflussen“, sagte Pandl. Er wies darauf hin, dass regulatorische Rahmenwerke Unternehmen, die mit Blockchain-Netzwerken verbunden sind, dazu verpflichten könnten, ihre Token-Bestände neu zu strukturieren, was die Berechnung des Umlaufangebots und zukünftiger Inflationserwartungen beeinflussen würde.
Schon vor der Einführung umfassender Regulierungen prüfen große Finanzfirmen Investitionen im Zusammenhang mit XRP. Pandl hob hervor, dass Institutionen XRP nach Etablierung regulatorischer Rahmenwerke ernster als Finanzanlageklasse behandeln könnten, was die Kapitalallokation in das Ökosystem beschleunigen könnte.
Das XRP-Investmentprodukt von Grayscale (GXRP) hat seit dem Start rund 121 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten angesammelt, was auf eine starke Investoren-Nachfrage nach reguliertem Exposure trotz aktueller regulatorischer Unsicherheiten hinweist.
Fünf Vermögensverwalter haben Vorschläge für XRP-ETFs eingereicht, die bis Anfang März 2026 insgesamt etwa 1,4 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen verzeichneten. Dieses institutionelle Interesse deutet darauf hin, dass Investoren sich auf klarere regulatorische Regeln vorbereiten, so Pandl.
Die SEC und die CFTC unterzeichneten kürzlich eine Absichtserklärung, um ihre regulatorische Vorgehensweise bei digitalen Vermögenswerten zu koordinieren. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Agenturen:
Gemeinsame Treffen abhalten
Daten und Informationen austauschen
Produktdefinitionen durch koordinierte Regelsetzung klären
Möglicherweise gemeinsam ansässige Büros für Unternehmen einrichten, die Beratung suchen
SEC-Vorsitzender Paul Atkins betonte, dass die Harmonisierung über die Angleichung von Regeln hinausgeht und koordinierte Reaktionen für Branchenakteure umfasst, was ein Ende der bisherigen regulatorischen Turf-Wars zwischen den Behörden signalisiert.
Alex Thorn, Senior Researcher bei Galaxy Digital, warnte, dass der CLARITY Act für die Krypto-Regulierung im Jahr 2026 möglicherweise nicht verabschiedet wird, wenn die Gesetzgeber nicht schnell handeln. Verzögerungen hängen vor allem davon ab, ob Stablecoin-Emittenten Zinsen an Inhaber zahlen dürfen – eine umstrittene Bestimmung.
Thorn erklärte, dass die Chancen auf eine Verabschiedung in diesem Jahr „sehr gering“ sind, wenn der Gesetzentwurf bis April 2026 nicht den Ausschuss passiert. Selbst wenn das Stablecoin-Ertragsproblem gelöst wird, könnten weitere Hürden wie DeFi-Regeln, die Befugnisse der Regulierungsbehörden und ethische Bedenken die Gesetzgebung weiterhin blockieren.
Der Ausgang des Gesetzes entwickelt sich zu einem wichtigen politischen Thema vor den Zwischenwahlen im November 2026, da Demokraten planen, die Krypto-Politik der Trump-Administration herauszufordern. Der legislative Zeitplan und die endgültige Ausgestaltung eines regulatorischen Rahmens sind weiterhin unklar.
XRP wurde im März 2026 unter 1,50 US-Dollar gehandelt, was die anhaltende Marktschwankung trotz potenzieller regulatorischer Entwicklungen widerspiegelt, die das Bewertungsprofil neu gestalten könnten.
Laut Zach Pandl von Grayscale könnte klarere Regulierung zu einer Neubewertung von XRP führen, indem Unsicherheiten bei der langfristigen Token-Angebotsdynamik reduziert und eine breitere institutionelle Beteiligung ermöglicht werden. Regulatorische Rahmenwerke könnten Unternehmen, die mit Blockchain-Netzwerken verbunden sind, dazu verpflichten, ihre Token-Bestände neu zu strukturieren, was die Umlaufmenge und die Anlegerstimmung beeinflusst.
Grayscale bietet den GXRP-Investmenttrust an, der seit dem Start rund 121 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten angesammelt hat. Zudem haben fünf Vermögensverwalter Vorschläge für XRP-ETFs eingereicht, die bis Anfang März 2026 insgesamt etwa 1,4 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen verzeichneten, was auf eine starke institutionelle Nachfrage nach reguliertem XRP-Exposure hinweist.
Der CLARITY Act steht 2026 vor legislativen Unsicherheiten, wobei die Debatte hauptsächlich darüber geführt wird, ob Stablecoin-Emittenten Zinsen an Inhaber zahlen dürfen. Galaxy Digitals Alex Thorn warnt, dass die Verabschiedung im Jahr 2026 sehr unwahrscheinlich ist, wenn der Gesetzentwurf bis April nicht den Ausschuss passiert. Weitere potenzielle Hindernisse sind DeFi-Regeln, die Befugnisse der Regulierungsbehörden und politische Dynamiken vor den Zwischenwahlen im November.